Mehr Sicherheit an Ludwigshafens Schulen durch Videoüberwachung
- Der Schaden am Eingang wird saniert. Er entstand über das Osterwochenende durch Vandalismus.
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Ludwigshafen. Die Ernst-Reuter-Grundschule und die Ernst-Reuter-Realschule plus in der Gartenstadt waren wiederholt Ziel von Einbrüchen und Vandalismus. Diese Übergriffe haben nicht nur großen materiellen Schaden angerichtet, sondern auch gefühlt Spuren hinterlassen, bei Eltern, Schülern und Lehrern. Die Stadt will nun entgegenwirken.
Stadtverwaltung und Schulleitung wollen das Sicherheitsgefühl stärken und Folgetaten verhindern. Um die Gebäude nachhaltig zu schützen, hat die Stadtverwaltung zusammen mit den Schulleitungen eine Reihe von Maßnahmen ergriffen. In enger Zusammenarbeit mit den Datenschutzbehörden wurde an der Ernst-Reuter-Grundschule bereits eine datenschutzkonforme Videoüberwachung installiert. Die Kameras bewachen das Gelände außerhalb der Unterrichtszeiten und sichern es damit. An der gleichnamigen Realschule plus laufen die letzten Vorbereitungen für eine ähnliche Installation – in Kürze soll auch hier die Überwachung starten.
Bei ihrem schrittweisen Vorgehen an den beiden Schulen in der Gartenstadt hat die Stadtverwaltung sich am jeweils aktuellen Lagebild und den örtlichen Gegebenheiten orientiert. Die Grundschule hatte dabei aufgrund ihrer offenen Geländestruktur zunächst Priorität. Auch die Voraussetzungen fürs Anbringen der Kameras an der Realschule sind inzwischen erfüllt.
„Wir sprechen hier nicht von Bagatellen. Es geht um das Sicherheitsgefühl ganzer Schulgemeinschaften, das durch wiederholte Vorkommnisse schwer erschüttert wurde“, erklärte Schuldezernent Lars Pletscher. „Für die Kinder ist die Schule ein Ort, an dem sie unbeschwert lernen und sich sicher fühlen sollen. Genau deshalb machen wir mit diesen Schutzmaßnahmen einen wichtigen Schritt hin zu mehr Sicherheit, Vertrauen und Ruhe.“
Doch damit sollen die Schutzmaßnahmen noch nicht enden: Aktuell prüft die Stadt, an welchen weiteren Schulen ähnliche Systeme sinnvoll und machbar wären.
"Wir wissen, wie sehr die Vorfälle die Schulgemeinschaften in der Gartenstadt beschäftigt haben. Wir sprechen hier nicht von Lappalien, sondern, wie bei der Brandstiftung vor wenigen Tagen, von schweren Straftaten. Wenn wir nun wirksame Schutzmaßnahmen installiert haben und noch installieren wollen, ist dies ein großer Schritt hin zu mehr Sicherheit, Vertrauen und Ruhe. Unser Ziel war es immer, den Kindern einen Ort zu bieten, an dem sie unbeschwert lernen und sich wohlfühlen können", sagt Schuldezernent Lars Pletscher. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |
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