Ludwigshafen plant Ausweichschule in Kopernikusstraße während Bauzeit
- Wenn Schulgebäude saniert oder erweitert werden, braucht es verlässliche Ausweichräume statt Containerlösungen, zu denen auch viele weitere Kommunen greifen. Ludwigshafen will jetzt eine Ausweichschule.
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Ludwigshafen. Die Stadt setzt auf eine neue Alternative zur Containerschule als Ausweichort während des Schulneubaus. Die Verwaltung plant in der Kopernikusstraße ein neues Schulgebäude als festen Ausweichstandort, den Regelschulen in Ludwigshafen während künftiger Bauprojekte nutzen können.
Die Stadt setzt damit auf eine Alternative zu gemieteten Containeranlagen. Bau- und Umweltdezernent Alexander Thewalt bezeichnet den Neubau als wirtschaftlich, effizient und klimafreundlich. Die Stadt stellt das Projekt im Bau- und Grundstücksausschuss am Montag, 7. September, vor.
Die Ausweichschule soll östlich des Heinrich-Pesch-Hauses auf einem Grundstück zwischen Kopernikusstraße, Bayreuther Straße und Frankenthaler Straße entstehen. Laut Stadtverwaltung liegt das Areal verkehrlich günstig. Die Anbindung an den ÖPNV und das Radverkehrsnetz ist gegeben. Ein Shuttle-Service für Grundschulkinder ist zudem möglich.
Rainer Bernhard, Bereichsleiter des Bereichs Gebäudewirtschaft, kündigt Unterrichtsräume mit Wärmeschutz und guter Raumakustik an. Barrierefreiheit und Inklusion sollen fester Teil der Planung sein. Die Ausstattung und Kapazität plant die Stadt so, dass das Gebäude für Grundschule, Realschule Plus, Gymnasium und Integrierte Gesamtschule nutzbar ist. Auch zwei Schulen gleichzeitig hält die Verwaltung für denkbar.
Geplant sind zudem multifunktionale Räume, die in Zusammenarbeit mit dem pädagogischen Landesinstitut entstehen sollen. So sollen bei unterschiedlichen Nutzungen keine baulichen Anpassungen nötig werden. Außerdem sieht das Konzept eine Dreifeldsporthalle vor. Die Stadt rechnet derzeit mit einer Fertigstellung zum Schuljahr 2031/32. Aufgrund des prognostizierten Bedarfs geht die Verwaltung davon aus, dass die Ausweichschule direkt nach der Fertigstellung genutzt wird und für mindestens 30 Jahre ausgelastet ist. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |