Info-Markt in Rhein-Galerie: So geht es an Hochstraße und Kohl-Allee weiter

Neben der Kohl-Allee wächst und entsteht der Waldgarten im Friedenspark durch gezielte Neu- und Nachpflanzung von Bäumen in den nächsten 6 bis 15 Jahren. Der urbane Waldpark wird etwa doppelt so groß sein wie der heutige Friedenspark.  | Foto: Julia Glöckner
  • Neben der Kohl-Allee wächst und entsteht der Waldgarten im Friedenspark durch gezielte Neu- und Nachpflanzung von Bäumen in den nächsten 6 bis 15 Jahren. Der urbane Waldpark wird etwa doppelt so groß sein wie der heutige Friedenspark.
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Ludwigshafen. Antworten und Einblicke zur Verkehrssituation in den kommenden Monaten, zu den Zukunftsquartieren um die Kohl-Allee und die Stadtstraße selbst gibt ein großer Info-Markt am Samstag, 27. Juni, in der Rhein-Galerie.

Zwischen 11 und 16 Uhr plant die Stadtverwaltung ein Programm mit Kurzvorträgen auf der Bühne, einer Ausstellung, virtuellen Fahrten und Führungen. Dabei soll auch Zeit für persönliche Gespräche bleiben. Die Stadtverwaltung nennt als Ziel Austausch und Dialog mit der Bevölkerung. "Das Jahr 2026 markiert einen echten Wendepunkt und steht für Aufbruch. Im Juli öffnen wir die Hochstraße Süd wieder – modern und leistungsfähig. Das wollen wir auch gemeinsam feiern. Gleichzeitig nimmt die Planung für die neuen Stadtquartiere richtig Fahrt auf: Darüber möchten wir genauso sprechen wie natürlich über den Rückbau des Nordbrückenkopfes der Hochstraße Nord und den Bau der Helmut-Kohl-Allee. Aber wir sehen eben nicht mehr nur Baustellen, sondern echte Erfolge und positive Perspektiven", sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Klaus Blettner. Gemeinsam mit Bürgermeister Schwarz, Baudezernent Thewalt und Expert*innen der BPG, Mitarbeitern der Stadtentwicklung, die in die LU-City Entwicklungsgesellschaft ausgelagert sind, sowie Mitarbeitern der Verwaltung wird er vor Ort sein.

Von Rückbau bis zu den Zukunftsquartieren

Mitarbeitende der Bauprojektgesellschaft und der Stadtverwaltung erklären in Kurvorträgen und in einer Ausstellung, wie der Nordbrückenkopf, der die Hochstraße Nord mit der Kurt-Schumacher-Brücke verbindet, Schritt für Schritt rückgebaut wird und wie parallel die Helmut-Kohl-Allee entsteht. Themen sind dabei auch Techniken, erwartete Auswirkungen der Arbeiten, die Verkehrsführung sowie Punkte, auf die sich Anwohnerschaft und Pendlerinnen und Pendler einstellen müssen.

Vom Parkdeck der Rhein-Galerie aus gibt es laut Stadtverwaltung einen geführten Rundgang mit Blick auf den Nordbrückenkopf. Fachleute erläutern dort die Planung der Rückbauarbeiten im Gespräch mit Interessierten. Wer möchte, kann außerdem virtuell über die neue Kohl-Allee fahren und sehen, wie die Straße künftig verlaufen soll und welche Verbindungen es für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer gibt. 

Ein weiterer Ausstellungsteil widmet sich der Hochstraße Süd. Die Stadtverwaltung erklärt, die Fertigstellung sei bereits auf der Zielgeraden. Der Teil zeichnet die Entwicklungen der vergangenen Jahre nach und soll technische Hinweise geben.

Zukunftsquartiere im Blick

Bei dem Info-Markt stellt die Stadt außerdem die Planungen für die neuen Stadtquartiere entlang der Helmut-Kohl-Allee vor. In der Ausstellung steht dazu ein Modell. Gezeigt werden Schwerpunkte vom Rhein im Osten über einen großen Friedenspark bis hin zum Areal rund um die Benckiser-Villa, den Bahnhofsvorplatz und weiter nach Westen. Auf rund 40 Hektar innerstädtischer Fläche soll laut Ankündigung Raum zum Wohnen und Arbeiten, für Bildung und Freizeit entstehen.

Fragen und Hinweise beantwortet ein Team der Lu-City Entwicklungsgesellschaft und aus der Stadtplanung der Stadtverwaltung. Interessierte können sich auch vertieft mit der sogenannten Rahmenplanung beschäftigen und Feedback zu Entwürfen geben, das in die weitere Planung einfließen soll. Die Stadt lädt außerdem zur Namensfindung für die neuen Quartiere ein. Den Namen aus Planung und Verwaltung "City West" soll das Areal ablegen. 

Mitmachen können Bürgerinnen und Bürger auch beim nachhaltigen urbanen Mobilitätsplan 2040, dem sogenannten SUMP. Egal, ob man zu Fuß, mit dem Rad, dem Pkw oder dem Lkw unterwegs ist. Alle sind gefragt, wenn es um Ideen geht, die Mobilität in Ludwigshafen künftig zu organisieren. Dazu kündigt die Stadtverwaltung Gespräche am Info-Markt an. Eine erste Beteiligungsphase lief im Frühjahr. Eine zweite schließt sich im Herbst, 2026 an. 

Eröffnet wird der Info-Markt am Samstag, 27. Juni, um 11.15 Uhr von Oberbürgermeister Prof. Dr. Klaus Blettner und dem Centermanager der Rhein-Galerie, Patrick Steidl. Blettner will laut Ankündigung ebenso vor Ort sein wie Bürgermeister Andreas Schwarz und Bau- und Umweltdezernent Alexander Thewalt. Auch Expertinnen und Experten der Bauprojektgesellschaft, der Lu-City Entwicklungsgesellschaft und der Stadtverwaltung kommen. jg/red

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Julia Glöckner aus Ludwigshafen

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