Frankenthal plant zwei Stadtgärten mit Schattenbäumen und Sitzplätzen
- Frankenthal plant zwei neue Stadtgärten und will bestehende Parks aufwerten.
- Foto: Pressestelle-FT / Sebastian Weindel
- hochgeladen von Julia Glöckner
Frankenthal. Zwei neue Stadtgärten mit schattenspendenden Bäumen, klimaangepassten Pflanzen und Sitzgelegenheiten könnten in der Frankenthaler Innenstadt entstehen. Die Stadt hat dafür Flächen in der Glockengasse, der Synagogengasse und der Sterngasse vorgesehen.
Die Stadt hat die Immobilien an der Glockengasse 22, der Synagogengasse 1 und der Sterngasse 16 bereits gekauft. Auch den Spielplatz in der Glockengasse bezieht sie in die Planungen ein. Zunächst müssen Gebäude abgerissen werden. Das Land hat bereits Fördermittel für die Zwischenfinanzierung der Grundstückskäufe bewilligt.
Willy-Brandt-Anlage und Ostpark stehen im Fokus
Neben den neuen Stadtgärten will die Stadt Frankenthal vorhandene Grünflächen aufwerten. In der Willy-Brandt-Anlage am Rathaus sollen unter anderem ältere Sitzbänke, Rankelemente und Wege in den Blick kommen. Die Stadt will sich auch um Pfützen kümmern, die dort stellenweise entstehen. Zum Konzept gehören außerdem der Metznerpark und der Ostpark, dessen Modernisierung bereits läuft. Die Stadt hat in mehreren Grünanlagen Prüfungen und Sanierungen an wassergebundenen Wegedecken angestoßen.
OB Dr. Nicolas Meyer verweist darauf hin, dass die Innenstadt nach Angaben der Stadt zu rund 92 Prozent versiegelt ist. Die neuen Flächen sollen vor allem Menschen ohne eigenen Garten Erholung bieten. Bei der Gestaltung will die Stadt barrierearme Zugänge, gute Einsehbarkeit, die Interessen der Nachbarschaft und eine dauerhaft gesicherte Pflege berücksichtigen.
Perspektivisch möchte die Stadt die Grünflächen stärker miteinander verbinden. Sie erwägt dafür unter anderem einheitliche Wegweiser oder dezente grüne Bodenmarkierungen für Fußgänger. Für Abriss, neue Stadtgärten und die Aufwertung bestehender Anlagen prüft die Verwaltung noch passende Förderprogramme. Auch Reihenfolge, städtische Eigenanteile und spätere Pflegekosten will sie zunächst abstimmen. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |