Ausbau des Schienennetzes: Metropolregion in Berlin zu Besuch
- Symbolbild Schiene
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Ludwigshafen/Mannheim. Anfang der Woche nahmen Vertreter der Metropolregion Rhein Neckar Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium in Berlin auf. Sie zielten darauf, sich zum Ausbau des Schienennetzes in der Region zu positionieren.
Themen waren die Kernprojekte, also die Neu-/Ausbaustrecke Mannheim-Frankfurt sowie die Neubaustrecke Karlsruhe-Mannheim. Zweck ist, den Schienenverkehr zuverlässiger zu machen und die Kapazitäten zu steigern. Die Vertreter der Metropolregion, darunter Mitarbeiter der RNV sowie beiden OBs der Schwesternstädte Mannheim/Ludwigshafen, sprachen sich für bessere Planbarkeit und verlässliche Hinterlegung von Mitteln aus.
Das Bundesverkehrsministerium versprach, Gespräche zur Priorisierung der beiden Projekte mit der Deutschen Bahn zu führen. Über die Neubaustrecke Mannheim-Frankfurt soll das Parlament in den kommenden Monaten entscheiden.
Die Region stellte zudem erneut die hohe Relevanz des Ausbaus des Schienenknotens Mannheim heraus. Im Bundesverkehrswegeplan 2030 ist das Projekt als Engpassbeseitigung im vordringlichen Bedarf eingestuft. Der Bund will bis zum Beschluss für den Ausbau noch abwarten, ob die Auslastungszahlen und Zugzahlen die Erwartungen erfüllen. Der Knoten würde dann zwar nicht mehr aus dem Sondervermögen für Klima und Infrastruktur, aber aus dem gewöhnlichen Etat finanziert werden. jg
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |
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