BriMel unterwegs
Wilhelm-Hack-Museum als „Kälteinsel“
- Theresa Kiefer und Maren Weiler vom Hack-Museum
- Foto: Brigitte Melder
- hochgeladen von Brigitte Melder
Ludwigshafen. Am 12. August traf ich zufällig die Kuratorin und Leiterin der Kunstvermittlung Theresa Kiefer und Pressesprecherin Maren Weiler im Wilhelm-Hack-Museum. Sie erzählten, dass die Idee, das Museum als „kühle Insel“ Bürgerinnen und Bürgern zu öffnen, sehr gut angenommen wurde. An einem einzigen Tag wurden beispielsweise 175 Leute gezählt, aber es sind einmal mehr und einmal weniger; am Wochenende kamen mehr als unter der Woche. Ältere Menschen, Familien mit Kindern und hitzegestresste Menschen waren froh um dieses Angebot. Kostenloses Mineralwasser stand im Foyer zur Verfügung und die Kinder konnten sich an einem großen Kreativtisch nach Herzenslust künstlerisch betätigen, Figuren bauen, malen und in einem Museumsrallye-Mitmachheft „Die Kunst Detektive – Auf Spurensuche und künstlerischen Abenteuern im und um das Wilhelm-Hack-Museum“ stöbern und kniffelige Fragen beantworten. Auch eine Mama mit Baby hatte sich die Ausstellung angeschaut, auch wenn dieses an der Kunst eher desinteressiert schien und lieber schlummerte. Die Temperatur ist permanent auf 20 bis 22 Grad Celsius eingestellt, alleine schon wegen der wertvollen Kunstwerke braucht man eine gleichbleibende Temperatur. Wenn man von draußen mit 35 Grad Celsius das angenehm temperierte Museumsfoyer betritt umhüllt einen ein wohliges Gefühl. Aber nicht nur das Foyer war geöffnet, sondern auch das Museum kostenlos zu besichtigen. Auch über das Jahr ist das Museum jeden Samstag bei freiem Eintritt zu besichtigen. (mel)
Autor:Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim |
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