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„Seascapes“ von Robert Arató in der Galerie Lauth
- Seascapes von Robert Arató
- Foto: Brigitte Melder
- hochgeladen von Brigitte Melder
Ludwigshafen. Zu einer neuen Gemäldeausstellung lud die Galerie Lauth in der Mundenheimer Straße 252 ein, die vom 18. August bis 12. September zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen sein wird (Mo-Fr 9-13 und 14-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr).
Die Arbeiten von Robert Arató bilden den Schwerpunkt, aber auch der Schweizer Künstler Alex Bär sorgt für bunte Abwechslung im „Meeresrauschen“. Die Gemälde zum Thema „Seascapes“ sind alle großformatig (120 x 190 cm) in Öl auf Leinwand und wirken in großen Räumen hervorragend. Neben den neuesten Werken gibt es auch eine kleine Auswahl seiner Arbeiten zwischen 2002 und heute, die einen Einblick in seine künstlerische Entwicklung eröffnet. Er hatte etliche internationale Ausstellungen.
Wikipedia: Robert Arató ist 1959 in Spisská Nová Ves in der ehemaligen Tschechoslowakei geboren und 1968 mit seiner Familie nach Deutschland immigriert. Er begann 1980 sein Studium der Fine Art bei Joe Doyle an der Academy of Art in San Francisco. Es folgte ein Wechsel an die Akademie der Bildenden Künste München, wo er 1984 sein Studium bei Jürgen Reipka erfolgreich abschloss. Danach beschäftigte er sich bis 1994 mit Architektur- und Umweltdesign und Illustrationen für Museen und Flugzeug, er arbeitete als Restaurator und Bühnenbildner. Seit 1996 lebt er als freischaffender Künstler auf der spanischen Insel Ibiza .
Aratós Werke sind dem Hyperrealismus zuzuordnen. Er malt großformatige fotorealistische Meeres- und Wolkenbilder, in denen die Farbe Blau dominiert. Er konzentriert sich bei seinen Bildern auf deren Entstehungsprozess, der bereits in der Vorbereitung der Leinwand beginnt. Seine Bilder bestehen aus mehreren, sorgfältig aufgebauten Schichten. Die Faszination der blauen Farbtöne in Kombination mit der Wiedergabe der atmosphärischen Erscheinungen von Licht, Luft und Wasser machen den Reiz der Bilder Robert Aratós aus.
Kunstfreund: Alex Bär wurde 1967 in Zürich geboren. Nach einem gestalterischen Grundjahr in seiner schweizerischen Heimatstadt studierte er von 1996 bis 1997 Malerei an der Schule für Gestaltung in Basel bei W. Mutzenbecher. Hiernach setzte Bär sein Studium an der Hochschule für Grafik- und Buchkunst (HGB) in Leipzig fort. Er studierte dabei bis 2002 sowohl bei Neo Rauch, als auch bei Arno Rink. Seit selbigem Jahr ist er freischaffend tätig. Nach dem Studium in Leipzig ging es für den Künstler weiter ins nahegelegene Halle, wo er an der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design, sein Aufbaustudium als Meisterschüler bei den Professoren O. Möhrwald, Th. Rug sowie U. Klieber absolvierte. Seit 2012 lebt und arbeitet Alex Bär in Zürich und Mannheim/ Ludwigshafen.
(mel)
Autor:Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim |
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