Lebensqualität für Arthrose-Patienten
Patientenforum zu Problemen mit Hüften oder Knien

Einladung zum Patientenforum am 24. Juni | Foto: St. Marienkrankenhaus
  • Einladung zum Patientenforum am 24. Juni
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Arthrose der großen und kleinen Gelenke ist eine Volkskrankheit. Mit zunehmendem Alter sind über 80 Prozent der Bevölkerung davon betroffen. Aufgrund der Schmerzen und der Bewegungseinschränkung kann dabei die Lebensqualität deutlich beeinträchtigt sein.

Am Mittwoch, dem 24. Juni (18 Uhr), findet ein Patientenforum rund um Probleme mit Hüften oder Knien im St. Marienkrankenhaus statt (Eingang über die Kinderklinik). Inhalte sind Ursachen von Arthrose und Behandlung, von konservativen Therapien bis hin zu modernen operativen Verfahren. Veranstalter ist die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, die unter anderem als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung zertifiziert ist. Das Patientenforum wendet sich an Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie alle Interessierten, die sich über Arthrose und Endoprothetik am Hüft- oder Kniegelenk informieren möchten. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Oberarzt Dr. med. Timo Markl erläutert im Vortrag „Gelenkverschleiß verstehen – was ist Arthrose?“ wichtige Hintergründe. Danach gibt er mit Chefarzt Dr. med. Johannes Stöve einen Überblick über „Konservative Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose“. „Moderne Endoprothetik an Hüfte- und Kniegelenk, Fast Track und VELYS®“ stehen beim Vortrag von Prof. Dr. med. Johannes Stöve im Fokus. Er ist internationaler Fachmann für diese Verfahren. Der Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Prof. Dr. E. Hartmann erläutert ergänzend „Schonende moderne Anästhesieverfahren“. Auch in diesem Bereich hat sich viel getan. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit für persönliche Fragen, Austausch und Diskussion.

Wenn konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichend die Schmerzen lindern können, ist die letzte Möglichkeit ein Kunstgelenk. Aktuell erfolgen in Deutschland 400.000 Operationen an Hüft- und Kniegelenk pro Jahr. Zunehmend wächst auch die Zahl der jüngeren Patienten, weshalb möglichst viel Knochensubstanz für spätere Wechseloperationen erhalten werden sollte. Der medizinische Fortschritt macht eine differenzierte Auswahl des Prothesentyps möglich. Deshalb ist die gründliche Information und Besprechung notwendig. Prof. Stöve und sein Team setzen im Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung im St. Marienkrankenhaus Ludwigshafen im Jahr rund 1.600 künstliche Gelenke ein. Seit Herbst 2023 und Juni 2024 kommen dabei auch zwei „Knie-Roboter“ mit der innovativen VELYS™ Robotic Assisted Solution des Weltmarktführers und weltweit größten Orthopädieunternehmens DePuy Synthes (Johnson & Johnson MedTech) zum Einsatz. Es handelt sich um ein eigens für die Orthopädie entwickeltes roboter-assistiertes System.

Weitere Informationen finden Sie unter www.st-marienkrankenhaus.de.

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Autor:

Katja Hein aus Ludwigshafen

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