Eulen LU
Heimspiel beim Bundesligaauftakt am 29.8 für die Eulen Ludwigshafen

Eulen-Trainer Michael Haaß (Mitte) mit seinen Neuzugängen | Foto: Michael Sonnick
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Das Vertrauen des Trainers in seine Spieler ist groß. „Der Kader ist bereit, Punkte zu holen“, sagt Michael Haaß, der Coach der Eulen Ludwigshafen, ungeachtet der Verletzungssorgen vor dem Saisonauftakt in der 2. Handball-Bundesliga am Samstag, 29. August um 18 Uhr, in der Friedrich-Ebert-Halle gegen TuS Ferndorf. „Ferndorf ist ein ausgefuchster Gegner“, betont der Eulen-Trainer, der seine Mannschaft auch auf den vom Gast verstärkt praktizierten Einsatz des siebten Feldspielers einzustellen versucht. Haaß: „Wir sind am besten, wenn wir emotional auf der Höhe sind!“

„Nicht an unsere Grenzen gekommen“ :
Das 28:33-Pokal-Aus gegen die HSG Wetzlar ist bei den Eulen abgehakt, die Erkenntnisse verarbeitet. „Es war ein ordentlicher Auftritt. Wir sind aber nicht an unsere Grenzen gekommen. Ich hätte mir ein spannenderes Spiel gewünscht“, sagte „Micha“ Haaß beim Blick zurück. „Du darfst dir gegen solch einen routinierten Gegner keine Schwächen erlauben“, betonte der Trainer. Wohl gewannen seine Torhüter Boieck und Krawczyk das Duell gegen Bartucz und Ravensbergen 19:6. Zehn Fehlwürfe waren zu verkraften, wobei vier in Serie beim Stand von 11:11 eine mögliche Führung kosteten. 15 technische Fehler waren letztlich spielentscheidend. Das Tor des Tages ist Neuzugang Monty Kleinsteuber zuzuschreiben: Sein Tempogegenstoß zum 9:11 nach Bülow-Traumpass – eine Augenweide…

Fragezeichen Marc-Robin Eisel :
„Zwei überragende Torhüter“ sah der im Pokalspiel verletzt pausierende neue Kapitän Marc-Robin Eisel. „Wenn man das Spiel gesehen hat, dann weiß man: Es war definitiv mehr drin“, analysiert der Mittelmann, der gegen Wetzlar ebenso ausgefallen war wie Matteo Menges, Mihailo Ilic und die drei Kreisläufer Sebastian Bösing, Bruno Eickhoff und Lars Röller. Mit Menges rechnet der Trainer ziemlich sicher, Eisels Mitwirken würde helfen, vor allem auch weil der Kapitän für großen Kampf steht. „Ich hoffe natürlich. Ich kann nichts versprechen und nichts ausschließen“, sagt Eisel. So oder so: Der Kapitän ist am Samstag nach dem Spiel mit Linksaußen Monty Kleinsteuber zu Gast beim Spieler-Talk mit Hallensprecher Thomas Stüber im Foyer der Ebert-Halle.

Der Mann des Abends im „Interview der Woche“ :
Janis Boieck war mit seinen zwölf Paraden so etwas wie der Mann des Abends beim 28:33 im Pokal gegen Wetzlar. Der neue Torhüter ist Gast von Karsten Knäuper im „Interview der Woche“ bei ENN (Eulen Nest News), dem Eulen-TV. Bei YouTube ist das Interview zu sehen und auch über die Eulen-Homepage „anklickbar“. Am Freitag geht Folge 23 von „HEBT SE!“ online. Podcast-Gäste von Karsten Knäuper und Horst Konzok sind Daniel Wille von der Pronova BBK und Christian Simon, der Inhaber der Physikalischen Therapie Christian Simon. Die Medizinmänner mit Eulen-Herzen haben das Wort!

Roko lebt und liebt seinen Job :
„Richtig gut“ findet Roko Peribonio die beiden neuen Schlussmänner der Eulen, Janis Boieck (28) und Pawel Krawczyk (21). Roko Peribonio (34), der von 2015 bis 2018 mit Kevin Klier ein starkes Torhüter-Duo bei den Eulen bildete, mit den Eulen 2017 in die Bundesliga aufgestiegen ist, 2018 ein Faktor beim Wunder von Ludwigshafen war, fungiert jetzt als Torwart-Trainer. Er ist überzeugt von den Beiden, sieht zwei willige Torhüter: Da den schon gereiften Boieck, da das große Talent Krawczyk. „Ein Riesentalent“, schwärmt Roko Peribonio: „Für beide war’s im Pokal ein richtig gelungener Start. Sie haben gezeigt, dass sie die Halle ,anzünden‘ können.“ Roko lebt und liebt seinen Job

Königstransfer Helmersson :
Ceven Klatt, 2021/22 Trainer der Eulen, ist seit 2023 mit Erfolg in Ferndorf tätig. Er führte die Mannschaft zurück in die 2. Liga. Platz 14 mit 30:38 Punkten waren eine beachtenswerte Bilanz im ersten Jahr, 2025/26 war der TuS am Ende Tabellen-16. mit 22:46 Punkten. Ungewöhnlich, dass die „Festung Stählerwiese“ bröckelte. Spannend der Kader mit Linkshänder Tom Jansen auf Halbrechts. Sicherlich passt Mikael Helmersson in die Kategorie Königstransfer. Der 22-Jährige ist in Brixen in Italien geboren, besitzt einen schwedischen und einen italienischen Pass, spielt seit 2024 in der italienischen Nationalmannschaft. Im Dress der HSC 2000 Coburg war der 2 Meter große linke Rückraumspieler zweitbester Zweitliga-Torschütze in der vergangenen Saison. Sein Wechsel nach Ferndorf – sehr überraschend! Trainer Ceven Klatt aber mahnt Demut an. In der „Handballwoche“ wird Klatt entsprechend zitiert: „Wir müssen hier etwas demütiger werden und die Wertschätzung dafür aufbringen, überhaupt in der 2. Liga zu spielen. Das ist für unseren Verein in jedem Jahr aufs Neue etwas Besonderes. Jede Saison mit dem Klassenverbleib abzuschließen, ist eine Herausforderung.“

Duha e.V. zu Gast :
Eine sehr schöne Tradition geworden sind die Einladungen an 15 Gäste aus sozial und karitativ engagierten Einrichtungen bei allen Heimspielen der Eulen. Mit unserem Partner Lotto Rheinland-Pfalz begrüßen wir am Samstag den Verein Duha e.V. aus Mannheim mit Geschäftsführer Mustafa Dedekeloglu. Duha ist ein Verein für soziale Dienste, der von der Herzenssache e.V. des Südwestrundfunks unterstützt wird.

Live bei Dyn: Kian Schwarzer und Daniel Hideg :
Die Partie in der Friedrich-Ebert-Halle leiten Moritz Hartmann aus Dortmund und Nils Hennekes aus Gütersloh. Nina Leydecker fungiert als Zeitnehmerin, Anke Kern ist Sekretärin. Thorsten Zacharias tut als Technischer Delegierter Dienst. Dyn überträgt - wie alle Spiele der 1. und 2. Handball-Bundesliga - live und auf Abruf. Reporter ist Karsten Knäuper, Co-Kommentator der einstige Eulen-Halbrechte Thorsten Laubscher. Seine Expertise – fundiert … Nach dem Spiel erwartet der unermüdliche Karsten Knäuper Eulen-Linksaußen Kian Schwarzer und Daniel Hideg, einen der Eulen-Helden vom Wunder von Ludwigshafen 2.0, heute Leistungsträger in Ferndorf, am Dyn-Mikrophon.!

Text Eulen Ludwigshafen

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Autor:

Michael Sonnick aus Ludwigshafen

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