Flugzeugabsturz in Limburgerhof: Anlaufstelle am heutigen Sonntag
- Ein Propeller der Maschine liegt vor einem Wohnhaus.
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Limburgerhof. Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in einem Wohngebiet südlich von Mannheim laufen die Ermittlungen weiter. Die Polizei sucht nach Zeugen und richtet für Anwohner eine Anlaufstelle ein. Bei dem Unglück am Samstag, 16. Mai, kamen zwei Menschen ums Leben.
Die Ermittler bitten Bewohner der Umgebung um Hinweise. Im Albert Schweitzer Haus in Limburgerhof wurde dafür eine Anlaufstelle eingerichtet. Sie ist am Sonntag, 17. Mai, von 10 Uhr bis 14 Uhr geöffnet.
- Die Trümmerteile werden nach und nach geborgen und dokumentiert.
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Zwei Männer sterben bei Absturz
Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den Todesopfern um zwei Männer. Hinweise darauf, dass Anwohner durch Trümmerteile verletzt wurden, gibt es derzeit nicht.
Eine 66 Jahre alte Frau erlitt jedoch leichte Verletzungen. Sie stürzte, als sie vor herabfallenden Teilen des Flugzeugs flüchtete.
Das Flugzeug war am Samstagvormittag in Aachen gestartet. Welche Route geplant war und welches Ziel der Flug hatte, ist Teil der laufenden Ermittlungen.
Trümmer über Wohngebiet verteilt
Der Absturz ereignete sich gegen 11.30 Uhr auf einem Grundstück am Ortsrand von Limburgerhof. Der Hauptteil des Flugzeugs liegt nach Angaben der Polizei in einem Garten eines Wohnhauses.
Im Umkreis der Absturzstelle wurden zahlreiche Trümmerteile gefunden. Einige beschädigten Gebäude. Ein Teil steckte in einem Gartenzaun. Weitere Teile lagen auf Wegen und vor Häusern. Das Gebiet bleibt weiträumig abgesperrt.
Zeugen berichteten von einem lauten Knall oder einem Explosionsgeräusch in der Luft. Die Polizei dokumentiert derzeit die Fundorte der Trümmer und bittet auch um mögliche Videoaufnahmen.
- Trümmerteile bitte nicht anfassen oder bewegen
- Fundorte möglichst unverändert lassen
- Teile werden von Einsatzkräften eingesammelt
Noch seien nicht alle Wrackteile erfasst und dokumentiert. Die Polizei geht davon aus, dass weitere Hinweise aus der Bevölkerung für die Ursachenforschung wichtig sein können. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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