Brand durch verbranntes Essen: Verdacht auf Rauchgasvergiftung
- Der Rauchmelder verhinderte Schlimmeres. Er schlug in der verrauchten Wohnung Alarm.
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Ludwigshafen. Am Dienstagabend, 27. Mai, wurde die Feuerwehr Ludwigshafen um 20.56 Uhr zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in den Schwalbenweg im Stadtteil Friesenheim alarmiert. Der Bewohner war scheinbar rauchvergiftet.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass angebranntes Essen eine starke Verrauchung der Wohnung verursacht hatte. Der Bewohner befand sich noch in der Wohnung und wurde durch die Feuerwehr ins Freie gebracht. Anschließend übernahm der Rettungsdienst die medizinische Versorgung. Der Mann wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus transportiert.
Im weiteren Verlauf kontrollierten die Einsatzkräfte die Räume der Wohnung. Sie führten teils Entrauchungsmaßnahmen durch. Die betroffene Wohnung bleibt trotz leichter Einschränkungen weiterhin bewohnbar.
Nach Angaben der Feuerwehr konnte dank des ausgelösten Rauchmelders und des schnellen Handelns der Nachbarn ein größerer Schaden verhindert werden. Im Einsatz waren die Feuerwehr Ludwigshafen mit 16 Kräften und drei Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr, der Rettungsdienst mit einem Fahrzeug sowie die Polizei.
Weitere Informationen zum Thema Rauchmelder gibt es bei der Initiative Rauchmelder retten Leben sowie auf der Webseite der Feuerwehr Ludwigshafen. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |
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