Wildpark mit Magnetwirkung: Erlebnisprogramm 2026 lockt Familien an
- Wildpark Rheingönheim
- Foto: Brigitte Melder
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Ludwigshafen. Der Wildpark in lockt viele Nahtouristen aus Nachbarregionen in die Stadt. Denn laut Stadt bietet er als einziger Wildpark das besondere Erlebnis, die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt hautnah zu erleben. Dabei soll spielerische Erfahren mit Lernen zusammengehen.
"Mit diesem Pfund kann der Wildpark weiterhin wuchern. Wir ermöglichen den Besucher*innen des Wildparks einen anderen, völlig unverstellten sowie – in einer vorwiegend industriell geprägten Großstadt wie Ludwigshafen – unerwarteten Blick auf die hiesige Flora und Fauna", ließ Bau- und Umweltdezernent Alexander Thewalt in einem begleitenden Grußwort ausrichten.
"Der Wildpark ist über die Jahre hinweg immer weiterentwickelt worden, wobei stets die Bedürfnisse der Besucher*innen – über alle Altersklassen hinweg – im Vordergrund standen und nach wie vor stehen. Dabei gilt es, den Wildpark als Institution weiterhin attraktiv zu halten und auf zeitgemäße Anforderungen und verschiedene Geschmäcker zu reagieren", erklärte Gabriele Bindert, Leiterin des Bereichs Grünflächen und Friedhöfe beim WBL. "Dass wir hier die richtige Strategie verfolgen, lässt sich im stetigen Besucherzuwachs ablesen. Mittlerweile zählt der Wildpark jährlich rund 140.000 Gäste, die von dem vielfältigen Programm Gebrauch machen, zu dem stilprägende, moderne und naturpädagogische Angebote gehören."
Gut besucht ist das Kinderyoga für Kinder im Alter von 3 bis 8 Jahren inmitten der sinnlich erlebbaren Natur. Die künstlerische Schaffenskraft von Grundschulkindern entfacht die "Land-Art", bei der mit im Wildpark gesammelten Materialien – zum Beispiel Blüten, Laub, Steinen und Federn – individuelle Kunstwerke an Ort und Stelle entstehen.
Sowohl an Kinder als auch Erwachsene wendet sich die "Erlebnisschule Wald und Wild", in der die Besucher*innen unter anderem erfahren, wie stachelig sich ein Igel und wie borstig sich ein Wildschwein anfühlt. Und das sind nur einige Geheimnisse,
die auf der Tour durch den Park gelüftet werden. Lebendige Bilder im Kopf lässt die Erzählwanderung entstehen, wenn in pfälzer Mundart an besonderen Stellen im Wildpark Märchen erzählt werden.
Das direkte Erfahren und Beobachten der Natur aus einer nicht alltäglichen Perspektive steht etwa bei der Taschenlampen-Wanderung oder der "WaldNacht" auf dem Programm, wenn ein nächtlicher Rundgang durch den Wildpark auf dem Programm steht, bei dem sich auch der Sternenhimmel bewusster wahrnehmen lässt. Dass in jedem Menschen noch das Jäger- und Sammlerverhalten seiner Vorfahren aktiv ist, lernen die Wildparkgäste bei einer Pirsch im Park, wenn nach Tierspuren Ausschau gehalten oder die Wildschweinrotte besucht wird.
Wenn es heißt, "Tiere hautnah – ein Seitenwechsel" können Kinder in die Gehege der Esel und Ziegen, um noch mehr über die Bewohner des Wildparks herauszufinden.
Dauerbrenner bleiben die beliebten und traditionellen Veranstaltungen der Vorjahre im Angebot. Diese umfassen die an die Jahreszeiten angepassten Führungen und die Programmpunkte zu bestimmten Anlässen, wie zu Ostern, Halloween, Sankt Martin und im Advent sowie die Waldweihnacht.
Ohne Termin und während des ganzen Jahres können Kinder anhand der beiden Wildpark-Rallyes und mit Hilfe des Wildpark-Rucksacks die Natur eigenständig erkunden. jg/red
Weitere Informationen:
Das ausführliche Programm des Wildparks ist auf dessen Homepage unter der Adresse https://wildpark.ludwigshafen.de/ einsehbar.
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |
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