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4. Summerfeschd im Depot LU mit Kurbelübergabe

Vier Freunde müsst ihr sein - Besucher auf dem Sommerfest
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  • Vier Freunde müsst ihr sein - Besucher auf dem Sommerfest
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Ludwigshafen. Am 31. August gab es ein ganz besonderes Event im und am Geschäftskomplex Depot LU in der Ludwigshafener Rheinallee. Gefeiert werden durfte von 11.00 bis in die Nacht hinein. Mittelpunkt an diesem Tag dürfte aber die feierliche symbolische Übergabe der Fahrkurbel der historischen Straßenbahn gewesen sein, die nun vor dem Depot LU ihren Standort haben wird. Um 12.00 Uhr wurde sie feierlich eingeweiht. Die Rhein-Neckar-Verkehr-GmbH, kurz RNV, übergab die Kurbel an Unternehmerin Birgit Stärk, die das Depot LU umgebaut hat. Frau Stärk begrüßte als Hausherrin die Gäste. Außerdem zu Wort kamen Christian Volz als Kaufmännischer Geschäftsführer der RNV und RNV-Abteilungsleiter Sauer, zuständig für die Betriebswerkstätten Schienenfahrzeuge. Aufgefallen waren mir bereits bei der Ankunft die in alte Uniformen gekleideten jungen Männer namens Dominik Flory (2. Vorsitzender) und Markus Roth (Vereinssprecher) vom Nahverkehrsmuseum Rhein-Neckar, „depot 5“, die von Frau Stärks Wunsch nach einer alten Straßenbahn erfahren hatten und den Kontakt zur RNV herstellten. Herr Gutzer hatte die Straßenbahn-Organisation für Frau Stärk übernommen und noch weitere Mitarbeiter der RNV tummelten sich hier auf dem Vorplatz. Mit der übergebenen Fahrkurbel hatte man früher die Straßenbahn gesteuert. Man bekam zu hören, was das für ein Aufwand war, diese historische blaue Straßenbahn über ein Aufliegegleis rübergedrückt zu bekommen. Nun war es vollbracht und die Straßenbahn „Linie 71“ (so heißt sie nun) steht ab diesem Zeitpunkt für Events zur Verfügung. Alle Helfer wurden auf die Bühne gerufen und sich herzlich bedankt. Wer wollte, konnte sich an der Seitenwand der Straßenbahn mit Unterschrift verewigen.

Als Programmpunkte waren Handballer „Die Eulen“ zum Anfassen da, Bilder von gestern und heute über das alte Straßenbahndepot in einer historischen Ausstellung zu bewundern und Architekten-Zeichnungen in einer Kunstausstellung mit Reiseskizzen von nah und fern zu betrachten.

Außerdem wurde auf der Bühne das brandneue Buch über Ludwigshafen mit dem Thema LU und seine Menschen Mal ganz anders von Verlegerin Martina Hoffmann vorgestellt. Sie erklärte den Hintergrund, dass Ludwigshafen in einer Satiresendung zur hässlichsten Stadt Deutschlands gekürt wurde und seitdem etwas ins Rollen gekommen sei. Eine tolle Idee sei entstanden, dieser Aussage Paroli zu bieten und die Stadt mit ihren schönsten Seiten zu zeigen. Das edel gestaltete Buch sei mit 1000 Exemplaren in limitierten Auflage erhältlich und ich hatte sogar die Möglichkeit, es mir signieren zu lassen. Denn es waren alle Mitwirkenden vor Ort, so auch Redakteurin Sabine Eigenbrod, die die hervorragenden Texte schrieb, und der Künstler und Fotograf des Buches Klaus Hecke, der in Ludwigshafen gewohnt hat, jetzt aber nach Mannheim zog. Um das Buch, das mit viel Liebe, Leidenschaft und Zeit erschaffen wurde, so präsentieren zu können, hat ca. 1,5 Jahre gedauert. Außerdem vor Ort war auch einer der mitwirkenden Fotografen Patrick Thissé. Falls Interesse an dem Buch besteht, kann unter www.buecher.llux.de fündig werden.

Am Stand zum Kinderschminken war viel los und man sah etliche strahlende Kindergesichter und es gab noch mehr Spiel & Spaß für Kids.

Die Musiker der Ludwigshafener Musikschule „School of Music“ trafen nach und nach ein, um am Nachmittag mit einem Kinder- und Dozentenchor zu begeistern. Am Nachmittag konnte man dann anlässlich des Tages der offenen Tür das Depot LU besichtigen. Dann gab es noch Beiträge auf der Bühne von SchülerInnen, Aufführungen der HipHop Kids und Salsa Show der Tanzschule Mohl. Der Abend klang dann ab 18.00 Uhr mit Live Musik (Latin und Jazz) von Sabrina Boncourt & Band aus. (mel)

Autor:

Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim

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