Mehr als 200 Bäume müssen in Hütschenhausen gefällt werden
- Für Anwohner, Spaziergänger und den Verkehr geht es bei den Bäumen vor allem um Sicherheit.
- Foto: VG Ramstein-Miesenbach
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Hütschenhausen. Im Gemeindewald von Hütschenhausen fallen in diesem Jahr mehr als 200 geschädigte Bäume entlang von Straßen, Wegen und Bebauung. Für Anwohner, Spaziergänger und den Verkehr geht es dabei vor allem um Sicherheit. Hitze und Trockenheit haben dem Wald stark zugesetzt. Neben dem regulären Holzeinschlag lässt Revierförsterin Jessica Schäfer deshalb zusätzliche Bäume entnehmen, die abgestorben sind oder als Totholz an Straßen und Wirtschaftswegen stehen.
Betroffen sind unter anderem die K1, die L356 und K9, die Ramsteiner Straße mit Autobahnauffahrt, die A62, die Sandgrube, die Kiefernstraße beim Sportplatz Spesbach sowie ein Streifen entlang der Bebauung.
Weitere Arbeiten in den kommenden Wochen
Abgeschlossen sind die Arbeiten bereits an der Firma Rettenmeier, an der K1 bei der Ziegelhütte und am Marschberg. Anfang Oktober hat die Ortsgemeinde nach eigenen Angaben außerdem die Fläche hinter dem Mitfahrerparkplatz und die Autobahnauffahrt gesichert. In den kommenden Wochen folgen die Bereiche entlang der Bebauung und an der Kiefernstraße. Die Ortsgemeinde bittet darum, Absperrungen und Hinweisschilder zu beachten.
Revierförsterin Jessica Schäfer lässt geschädigte Bäume möglichst ernten, solange ihr Holz noch einen Wert hat. Erst der größere Umfang macht die Vermarktung möglich. Allein die Fällarbeiten sind mit rund 16.700 Euro kalkuliert. Falls die Erlöse diese Kosten nicht decken, greift eine Förderung, die Forstamt und Ortsgemeinde gemeinsam genutzt haben. Ortsbürgermeister Achim Wätzold sagt: „Sicherheit hat Vorrang – aber wir gehen sorgfältig mit dem Gemeindevermögen um. Das gelingt dank der engen Zusammenarbeit mit unserer Revierförsterin“. red
Autor:Frank Schäfer aus Pirmasens |