Diebstahl auf Friedhöfen: Serie mit fast 20 Fällen
- Auf mehreren Friedhöfen in der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach wurden seit Anfang April fast 20 Diebstähle gemeldet. Die Täter haben es laut Polizeiinspektion Landstuhl vor allem auf Grabschmuck aus Bronze, Messing und Kupfer abgesehen.
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Landstuhl. Am Freitag, 19. Juni, berichtete die Polizeiinspektion Landstuhl über eine Serie von Diebstählen auf Friedhöfen im Zuständigkeitsbereich der Dienststelle. Besonders betroffen sind nach Angaben der Polizei seit mehreren Wochen Ruhestätten in der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach.
Seit Anfang April wurden von den Friedhöfen in Kottweiler, Miesenbach, Steinwenden, Weltersbach und Ramstein fast 20 Diebstähle gemeldet. Der entstandene Sachschaden liegt bei mehr als 10.000 Euro. Die Täter stehlen vor allem Skulpturen, Vasen und andere Behältnisse aus Bronze, Messing und Kupfer. Das Diebesgut wird anschließend verkauft. Für Angehörige bedeutet das nicht nur einen finanziellen Verlust. Nach Einschätzung der Polizei verletzt die Serie auch das pietätvolle Gedenken an Verstorbene.
Die Polizeiinspektion Landstuhl rät dazu, wertvolle Gegenstände möglichst fest mit dem Fundament zu verankern oder auf günstigere Materialien auszuweichen. Im Fall eines Diebstahls kann eine Fotodokumentation der Gegenstände für die Ermittler hilfreich sein. Konkrete Hinweise auf die Täter gibt es bislang nicht. Die Polizei bittet deshalb um Zeugenhinweise. Verdächtige Wahrnehmungen, auch zu ortsfremden Fahrzeugen, sollen möglichst schnell telefonisch unter 0631/36914399 gemeldet werden. In dringenden Fällen ist der Notruf 110 zu wählen. Auch Edelmetallhändler sollen verdächtige Beobachtungen der Polizei mitteilen. red/est
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |