Schneller als der Rettungsdienst: Werde Erstretter in der Südpfalz
- Jetzt anmelden und Leben retten: Wer will mitmachen und erfüllt die Voraussetzungen? Die Erstretter in SÜW und Landau suchen noch Verstärkung
- Foto: Isabel Frank
- hochgeladen von Katharina Wirth
Landau/SÜW. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand kann jede Sekunde über Leben und Tod entscheiden. Genau hier setzt das Smartphone-basierte Projekt „Erstretter Südpfalz“ an: Medizinkundige Helferinnen und Helfer werden parallel zum Rettungsdienst über die Leitstelle alarmiert und dank GPS-Ortung schnell zum Notfallort dirigiert. Ihre Aufgabe ist es, bis zum Eintreffen der Rettungskräfte erste lebensrettende Maßnahmen zu ergreifen. Nun startet die nächste Schulungsrunde, um neue Erstretterinnen und Erstretter fit für Einsätze in der Südpfalz zu machen.
Schulungsreihe beginnt – Nächster Termin im April
Die ersten 15 neuen Erstretter wurden am 27. März erfolgreich geschult. Jetzt laufen die Vorbereitungen für weitere Einweisungen: Die nächste Ersteinweisung findet am Donnerstag, 24. April, 18.30 Uhr, in der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße statt. Für die folgenden Monate sind zusätzliche Termine im Mai, Juni und August bereits buchbar – und die Schulungen sind kostenfrei.
Ehrenamtliche Retter: Wer kann mitmachen?
Mitmachen können alle, die über eine medizinische oder rettungsdienstliche Ausbildung verfügen und sich ehrenamtlich engagieren möchten. Dazu gehören aktive Mitglieder von Feuerwehren, Hilfsorganisationen (wie ASB, DRK oder DLRG) sowie des Technischen Hilfswerks (THW). Auch Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches oder rettungsdienstliches Fachpersonal können Teil der „Erstretter Südpfalz“ werden. Voraussetzung für die Teilnahme an den Schulungen ist eine vorherige Anmeldung über das Portal: https://portal.erstretter-suedpfalz.de/regionen/landkreis-suedliche-weinstrasse#trainingstermine .
Ziel: Erste Hilfe dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird
Ziel des Projekts ist es, Leben zu retten – und zwar dort, wo die Rettungskräfte es nicht immer rechtzeitig schaffen. Weil die Erstretterinnen und Erstretter meist schneller vor Ort sind, können sie bei einem Notfall die Überlebenschancen erheblich erhöhen. Interessierte, die Fragen zum Projekt haben, können sich per E-Mail an den Brand- und Katastrophenschutz unter kats@suedliche-weinstrasse.de wenden. [red/kata]
Autor:Katharina Wirth aus Herxheim |
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