Jubiläum in SÜW und Landau
Ein Jahr Mobile Retter

Das Projektteam „Mobile Retter“ um Landrat Dietmar Seefeldt: Johannes Becker, Projektleiter Markus Gerstle und KFI Jens Thiele (von links nach rechts).
  • Das Projektteam „Mobile Retter“ um Landrat Dietmar Seefeldt: Johannes Becker, Projektleiter Markus Gerstle und KFI Jens Thiele (von links nach rechts).
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SÜW. Seit einem Jahr sind die Mobilen Retter im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau unterwegs. Am 5. September 2018 fiel der Startschuss zu dem Projekt. Die Bilanz kann sich sehen lassen: 420 ausgebildete Retter, die bereits 385 Einsätze abgearbeitet haben. Landrat Dietmar Seefeldt traf sich mit dem Projektteam rund um die Projektleiter Markus Gerstle und Johannes Becker sowie Kreisfeuerwehrinspekteur Jens Thiele zu einem Ein-Jahres-Gespräch. „Das Projekt der Mobilen Retter im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau ist ein voller Erfolg. Es macht mich sehr stolz zu sehen, dass es hier in der Südpfalz so viele Bürgerinnen und Bürger gibt, die bereit sind, sich in diesem Projekt ehrenamtlich zu engagieren. Unser Ziel ist es bis zum Ende des Jahres die 500er Marke an Mobilen Rettern zu knacken!“, betonte Landrat Dietmar Seefeldt.
Projektleiter Markus Gerstle informierte, dass die Mobilen Retter im ersten Arbeitsjahr zu 385 Einsätzen alarmiert wurden. „Die Einsatzübernahme liegt bei hervorragenden 83 Prozent, das heißt 320 Einsätze wurden von den Mobilen Rettern angenommen und abgearbeitet“, erläuterte Gerstle.
Von den gesamt 385 alarmierten Einsätzen entfallen 292 auf den Landkreis SÜW und 93 auf die Stadt Landau. Für die Alarmierung spielt es keine Rolle, ob der Mobile Retter als dem Kreis SÜW oder der Stadt Landau stammt, einzig die räumliche Nähe zur Einsatzstelle ist ausschlaggebend.
Um die Quote der angenommenen Einsätze weiter zu steigern, ist es wichtig, durch regelmäßige Ausbildung neuer Mobiler Retter das Netzwerk immer flächendeckender werden zu lassen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass das Netzwerk an möglichst schneller Hilfe immer engmaschiger wird. Denn bei einem medizinischen Notfall zählt jede Sekunde. „Das Projekt ist ein wichtiger Baustein für die Sicherheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Daher bin ich besonders dankbar, dass so viele Krankenschwestern, Krankenpfleger, Ärztinnen und Ärzte, Feuerwehrleute und Mitglieder anderer Hilfsorganisationen in ihrer Freizeit ehrenamtlich helfen, Leben zu retten“, so Seefeldt.
Oberbürgermeister Thomas Hirsch dankte allen Ehrenamtlichen, die sich als Mobiler Retter zur Verfügung stellen. „Die qualifizierten Ersthelfer bilden ein räumlich wie zeitlich flächendeckendes Netz an Kompetenz für Maßnahmen der Notfallerstversorgung beziehungsweise der Herz-Kreislauf-Wiederbelebung. Das bedeutet eine deutliche Erhöhung der Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis und der Stadt Landau. Auch den 15 Mentoren, die die Schulungen übernehmen sowie den Projektleitern danke ich herzlich für ihr Engagement“.
Das Projekt ist ein weiteres gelungenes Beispiel für die interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Landau, mit der das System der mobilen Retter zusammen betrieben wird.
Als Ansprechpartner und für Fragen zum System der Mobilen Retter steht Projektleiter Markus Gerstle unter der E-Mail Adresse: markus.gerstle@mobile-retter.de gerne zur Verfügung.stp/kv

Autor:

Stefan Endlich aus Wörth am Rhein

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