Wie sicher ist Landau? Rundgang zeigt Stadt aus feministischer Sicht
- Beim Rundgang durch die Innenstadt geht es darum, wie Menschen öffentliche Orte erleben und nutzen.
- Foto: PfalzTouristik / Dominik Ketz Photography
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Landau. Wie sicher fühlt sich die Innenstadt an und für wen sind Plätze und Wege gestaltet. Diese Fragen stehen beim Herbstspaziergang zur feministischen Stadtplanung am Sonntag, 20. September, im Mittelpunkt. Los geht es auf dem Rathausplatz.
Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Laura Hess lädt gemeinsam mit der Architektin Jana Eckelt zu dem Rundgang ein. Unter dem Titel Wem gehört eigentlich die Stadt? Feministische Stadtplanung sollen bekannte Orte in Landau aus einer anderen Perspektive betrachtet werden.
„Stadtplanung ist nicht neutral: Wie Straßen, Plätze und öffentliche Räume gestaltet sind, beeinflusst, wer sich wo sicher und selbstständig bewegen kann und sich willkommen fühlt. Beim Herbstspaziergang möchten wir gemeinsam genauer hinschauen und fragen, welche Bedürfnisse in unserer Stadt bereits gut berücksichtigt werden und wo es noch Potenzial gibt“, sagt Laura Hess.
Start am Rathausplatz, rund 1,5 Stunden durch die Innenstadt
Der Spaziergang dauert etwa 1,5 Stunden und führt zu verschiedenen Orten in der Landauer Innenstadt. Die Teilnehmenden schauen sich Straßen, Plätze und weitere Bereiche aus einer geschlechtersensiblen Perspektive an.
Dabei sprechen sie vor Ort unter anderem über Sicherheit, Mobilität und Aufenthaltsqualität. Außerdem geht es darum, wie unterschiedliche Lebensrealitäten und Bedürfnisse bei der Gestaltung des öffentlichen Raums berücksichtigt werden können.
Der Weg ist barrierefrei gestaltet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Stadtverwaltung nennt als Startzeit 19 Uhr auf dem Rathausplatz.
Fragen beantwortet die städtische Gleichstellungsstelle per E-Mail an gleichstellungsstelle@landau.de oder telefonisch unter 06341 131080.
Autor:Annina Ksionsek aus Landau |