„Mittelstand und Handwerk“: „EU-Verträge einhalten –Wettbewerb fördern“
Erfolgreiches Unternehmernetzwerk

Blick in die Runde
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Anlässlich des Frühjahrsempfangs des Unternehmernetzwerks „Mittelstand und Handwerk“ (MH) sprachen vergangene Woche IHK-Präsident Wolfgang Grenke und Prof. Dr. Joachim Starbatty MdEP vor gut 100 Gästen in Karlsruhe.
Der Fachkräftemangel sei für 60 Prozent der Unternehmen das derzeit größte Risiko, so Grenke, der auch auf die Themen Digitalisierung, Breitbandausbau, Nachwuchsförderung und die Debatte zu Dieselfahrverboten einging. „MH“-Sprecher Gregor Wick führte in das Thema ein – und erinnerte daran, dass schon vor der Einführung zahlreiche Wirtschaftswissenschaftler, darunter auch Starbatty, die Schwachstellen des „Maastricht-Vertrags“ aufdeckten und vor einer zu frühen Euro-Einführung warnten.

Ob „Europäische Währungsfonds“, „Konkurrenz-Sozialismus“, „Abschaffung des Wechselkurs-Systems“, „weniger Kaufkraft“ oder, „prekäre Arbeitsverhältnisse“: Referent Starbatty, Professor für Volkswirtschaftslehre, sprach zum Thema „Deutschland quo vadis? Der Mittelstand vor großen Herausforderungen“. Subventionen würden nur den Wettbewerb lähmen, zudem nur die Probleme überdecken – sie lösen sie aber nicht. Als einstiger Kritiker des Maastricht-Vertrages forderte Starbatty zudem auch die Einhaltung der Verträge. (gw)

Infos: www.m-u-h.net

Autor:

Jo Wagner

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