Baden-Württemberg: So viel verdienen Arbeitnehmer jetzt im Schnitt
- Die Menschen in Baden-Württemberg haben 2025 mehr verdient. (Symbolbild)
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Karlsruhe. Beschäftigte in Baden-Württemberg haben im vergangenen Jahr im Schnitt mehr Geld verdient. Nach Angaben des Statistischen Landesamts lag der durchschnittliche Bruttolohn je Arbeitnehmer bei 50.785 Euro. Das sind rund 1.790 Euro mehr als im Jahr zuvor. Der Anstieg entspricht 3,6 Prozent.
Damit liegt Baden-Württemberg weiterhin über dem bundesweiten Durchschnitt. In ganz Deutschland betrug der durchschnittliche Bruttolohn pro Kopf knapp 48.020 Euro. Bundesweit stiegen die Einkommen um 4,5 Prozent.
Insgesamt summierten sich die Bruttolöhne und -gehälter im Südwesten im Jahr 2025 auf rund 300,9 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 3,7 Prozent. Laut Statistikern ist der Zuwachs vor allem auf höhere Durchschnittsverdienste zurückzuführen. Die Zahl der Beschäftigten blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.
Dienstleistungsbereiche mit stärkerem Plus
Besonders deutlich stiegen die Löhne im Dienstleistungssektor. Dort legten die Bruttolöhne und -gehälter im Schnitt um 4,6 Prozent zu. Der durchschnittliche Jahresverdienst lag bei etwa 45.710 Euro.
In der Industrie fiel der Zuwachs geringer aus. Hier stiegen die Einkommen um 2,7 Prozent. Das Lohnniveau bleibt jedoch deutlich höher. Beschäftigte in der Industrie verdienen im Durchschnitt rund 63.130 Euro im Jahr.
Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bundesweit. Die Einkommen in den Dienstleistungsbereichen wuchsen um 5,1 Prozent. Im produzierenden Gewerbe lag das Plus bei 3,4 Prozent.
Warum vom Bruttolohn weniger übrig bleibt
Der ausgewiesene Durchschnittswert beschreibt den Bruttolohn. Davon gehen noch mehrere Abgaben ab. Dazu gehören unter anderem
- Beiträge zur Rentenversicherung
- Beiträge zur Arbeitslosenversicherung
- Beiträge zur Krankenversicherung
- Beiträge zur Pflegeversicherung
- die persönliche Einkommensteuer
Wie viel am Ende tatsächlich ausgezahlt wird, hängt daher stark von Steuerklasse, Einkommen und persönlicher Situation ab. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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