Ubstadt-Weiher und Kuppenheim sind im Motoball-Pokalfinale
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Karlsruhe. Region. Die Finalisten des diesjährigen ADAC Motoball-Pokals stehen fest. Neben Titelverteidiger MSC Puma Kuppenheim, der sich gegen Außenseiter MSC Taifun Mörsch mehr mühen musste als gedacht, jubelte auch der MSC Ubstadt-Weiher, der beim MSC Comet Durmersheim die Oberhand behielt.
Nach einem Jahr Pokalpause hat der MSC Ubstadt-Weiher am Sonntagnachmittag das diesjährige Pokal-Endspiel erreicht. Beim Vorjahresfinalisten MSC Comet Durmersheim setzten sich die Ubstädter auswärts mit 6:3 (4:1) durch. Dabei lieferten sich beide Teams eine intensive Partie, in der es auf beiden Seiten früh gute Chancen gab. Den ersten Grund zu Jubeln hatten aber die Gäste, als Marco Weis (19.) kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts eine der Möglichkeiten zur Führung nutzte. Allzu lange hielt die Freude aber nicht, da Dennis Ring (29.) zur Mitte des zweiten Viertels für den MSC Comet ausgleichen konnte. Jedoch folgte kurz danach die erste Vorentscheidung. Während die Durmersheimer zwei Freistöße ungenutzt ließen, zeigten sich die Gäste aus Ubstadt effektiver. Luca Böser (36./40.) und Marco Weis (38.) sorgten mit drei Toren in vier Minuten für die klare 1:4-Pausenführung, die Kevin Gerber (47.) nach dem Seitenwechsel sogar weiter ausbaute. Zwar verkürzte Kevin Tritsch (57.) im dritten Viertel noch auf 2:5. Spätestens mit dem 2:6 von Gerber (65.) war die Partie dann aber entschieden, da die Durmersheimer lange keine Chance mehr nutzen konnten. Lediglich knapp zwei Minuten vor dem Ende gelang Norman Brunner (79.) noch das 3:6, dass am Ausgang der Partie aber nichts mehr änderte. Durch den Sieg sicherte sich der MSC Ubstadt-Weiher nicht nur den Einzug ins Endspiel, sondern genießt dort am Wochenende des 26./27. September zudem Heimrecht.
Die ganze große Überraschung gelang dem MSC Taifun Mörsch am Freitagabend im ersten Halbfinale des ADAC Motoball-Pokals zwar nicht. Auf eigenem Platz verkaufte sich der Südligist gegen Titelverteidiger MSC Puma Kuppenheim beim 2:5 (2:3) mehr als achtbar. Und dem Rekordmeister gelang ein Novum wettbewerbsübergreifend in diesem Jahr. Als erstes Team schafften es die Mörscher dem alles dominierten MSC Puma zwischenzeitlich in Rückstand zu bringen. Nachdem die Gäste in Überzahl durch Timm Anselm (11.) in Führung gegangen war, folgte bis zum Ende des ersten Viertels die beste Phase des MSC Taifun Mörsch. Engagiert auftretend gelang Luis März (12.) nahezu postwendend der Ausgleich, bevor Marcel Batrenik (18.) die Hausherren kurz vor der ersten Pause in Führung brachte und somit für die erste Überraschung sorgte. Erst im zweiten Viertel fand dann auch der Favorit besser in die Partie, so dass die Führung der Mörscher nicht allzu lange hielt. Auf den Ausgleich durch Max Schmitt (22.) war es kurz vor der Halbzeit wieder Anselm (37.), der die Kuppenheimer zum zweiten Mal an diesem Abend in Führung brachte. Direkt nach dem Seitenwechsel legte Max Schmitt (41.) dann das 2:4 für den Favoriten nach. Entschieden war die Partie dennoch nicht. Bis zum Schluss hielt der MSC Taifun dagegen und stand defensiv gut. Einzig die eigenen Torchancen blieben aus. So war es auf der anderen Seiten Anselm (80.), der quasi mit dem Schlusspfiff an diesem spannenden Pokalabend den 2:5-Endstand besorgte.
Das Finale ist am Wochenende des 26./27. September, Heimrecht hat dann der MSC Ubstadt-Weiher.
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Autor:Jo Wagner |
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