Trainer-Trennung beim Karlsruher SC: Eichner bleibt loyal

KSC-Trainer Eichner trainiert den KSC noch weitere sechs Zweitliga-Spiele, dann ist für ihn Schluss. (Archivbild) | Foto: Uli Deck/dpa
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Karlsruhe. Beim Karlsruher SC steht ein Trainerwechsel zum Saisonende fest. Trotz der angekündigten Trennung vermeidet Chefcoach Christian Eichner öffentliche Kritik an der Vereinsführung.

Die Entscheidung sei für ihn „ein schwerer Moment“ gewesen, sagte Eichner am Donnerstag, 9. April, in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sport-Geschäftsführer Mario Eggimann. Der Zweitligist hatte den Abschied des langjährigen Trainers am Mittwoch, 8. April, offiziell bekanntgegeben.

Der Blick gehe nun vor allem auf das nächste Spiel. Am Freitag, 10. April, empfängt der Tabellenneunte Arminia Bielefeld im heimischen Stadion. Anstoß ist um 18.30 Uhr. Sechs Partien stehen in dieser Saison noch aus. „Es ist ein Spagat“, sagte Eichner mit Blick auf die Situation. Ziel sei es, Mannschaft und Publikum in den kommenden Wochen noch einmal mitzunehmen. „Ich hoffe, dass wir uns in den nächsten fünf, sechs Wochen in einen Flow bringen.“

KSC spricht von neuen Impulsen

Sportchef Eggimann erklärte die Entscheidung erneut nur allgemein. Der Verein erhoffe sich von einem neuen Cheftrainer frische Impulse. Die Mannschaft habe zuletzt nicht immer auf dem gleichen Niveau gespielt. Ein möglicher Grund könne auch die lange Zusammenarbeit sein. Das Trainerteam um Eichner arbeite bereits seit vielen Jahren beim KSC.

Mehr als zwei Jahrzehnte im Verein

Eichner ist eng mit dem Karlsruher SC verbunden. Der frühere Bundesliga-Profi kam als Jugendspieler zum Verein und arbeitete später auch als Trainer. Insgesamt ist er seit mehr als 23 Jahren beim KSC aktiv. Die Profimannschaft übernahm er im Februar 2020. Damit gehört er zu den dienstälteren Trainern im deutschen Profifußball.

Wer sein Nachfolger wird, ist noch offen. Eggimann sagte lediglich, dass die Entscheidung nicht erst im Juni fallen solle. Als möglicher Kandidat wurde zuletzt Tobias Strobl vom Drittligisten SC Verl gehandelt. Der Trainer wies entsprechende Spekulationen gegenüber der Zeitung „Neue Westfälische“ jedoch zurück. dpa/red

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Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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