KSC vor Münster: „Da gibt es keine zweite Chance!“
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Karlsruhe. KSC. Für den Karlsruher SC steht am Freitag, 21. August 2026, die erste Pokalrunde an: Ab 18 Uhr müssen die Blau-Weißen beim SC Preußen Münster antreten – und rund 2.000 KSC-Fans sind dabei, nehmen die rund 430 Kilometer lange Anreise auf sich.
Bei Drittligist Münster war nach dem Zweitliga-Abstieg ein großer Umbruch an Spielern, dennoch erwartet Senft eine Mannschaft, die früh drauf geht, bei Standards ihre Chancen sucht – und geht weiter davon aus, dass Münster im Pokal von einer gewissen Euphorie getragen wird. „Pokal ist ein anderes Format“, so Senft, „da gibt es keine zweite Chance!“ Der Pokal habe einen besonderen Reiz - und Münster sei mit Sieg und Unentschieden ordentlich in die neue Spielzeit gestartet.
Geheimnis um die KSC-Startelf
Erfreulich: Broschinski und Fukuda sind im Training dabei, also wird KSC-Trainer Max Senft mehr Optionen haben. Ob Ben Farhat, Broschinski, Fukuda oder andere Spieler: Das Team arbeite im Training engagiert, dennoch lässt sich Senft in Sachen Aufstellung nicht in die Karten schauen. Sicherlich heiße es im Sport „never change a winning team“, doch schon von der Spieldynamik sei das Spiel in Münster nicht mit dem vergangenen Auswärtsspiel auf dem Betzenberg zu vergleichen. Deshalb seien Veränderungen möglich, so Senft. Mehrere Faktoren, ob die angesprochene Spieldynamik, die Form der Spieler, wer spielt mit wem gut zusammen oder der Gegner, spielten dabei eine Rolle.
Vorbereitet auf das Spiel
Der Pokal ist durchaus auch ein finanzieller Posten für einen Verein, denn das Erreichen der zweiten Runde bringe jedem Verein rund 400.000 Euro. „Was wir beeinflussen können, wollen wir machen“, so Senft, alles andere habe keinen Einfluss. Auf die Nachfrage antwortet der Trainer, dass JD Meyer viel Mut habe, das sei auf dem Betzenberg zu sehen gewesen, und er könne auch in Münster wieder eine wichtige Rolle spielen, so Senft, der übrigens das Elfmeterschießen vor Pokalspielen gerne trainiert, anders als beim Ex-Nationaltrainer, der das offensichtlich vor dem peinlichen WM-Aus nicht machte. Welcher Spieler eventuell an welcher Position dann beim Elfmeterschießen antritt, werde mit den Spielern im Training besprochen; final mache das dann Co-Trainer Gordon.
Nach dem Spiel geht es gleich für den KSC-Tross zurück, denn am Samstag, 29. August, geht es um 13 Uhr gegen Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg im Wildpark. Infos: www.ksc.de
Blick auf die Bilanz:
14 Spiele gab es zwischen den Teams, ob Bundesliga, Zweite Liga oder DFB-Pokal: Die Bilanz spricht mit 9/4/1 klar für den KSC - bei 33 zu 12 Toren! Zuletzt gewannen die Karlsruher mit 2 zu 0 (2x Wanitzek) im Januar in der Liga dort - und die KSC-Pokalbilanz gegen Münster ist zudem makellos: Zwei Spiele; 1964 ein 3 zu 1, 1966 ein 3 zu 0!
Autor:Jo Wagner |
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