KSC im Aufwind: Erfolg auch in der Magdeburger Heimfestung?
- Foto: KSC
- hochgeladen von Jo Wagner
Karlsruhe. KSC. Mit einem überzeugenden Heimsieg über Darmstadt im Rücken tritt der KSC am Samstag, 24. Oktober 2026, um 13 Uhr beim Tabellen-6., dem 1. FC Magdeburg an. Den Auftritt der Blau-Weißen in Magdeburg (rund 550 km entfernt) wollen bislang aber nur rund 150 KSC-Anhänger live vor Ort erleben.
Bernat angeschlagen: Fragezeichen vor dem Auswärtsspiel
Nicht ganz auf den vollen Kader zurückgreifen kann KSC-Trainer Maximilian Senft denn neben den Langzeitverletzten sind zwar die Kränkelnden wieder an Bord, doch Stammkeeper Bernat zwickt es im Rücken (Hexenschuss), auch wenn er wieder vorsichtig trainiert hat.
Der Darmstadt-Sieg wirkt nach: Die Stimmung stimmt
Dennoch herrscht Zuversicht beim Trainer vor der anstehenden „3er-Serie“ – 24.10. in Magdeburg, 27.10. Pokal in Gladbach und 31.10. gegen Heidenheim, gerade wegen des überzeugenden Auftritts zuletzt: „Es fühlt sich gut an, den Sieg hinter uns zu haben“, das habe auch die gute Trainingswoche gezeigt. Der Auftritt gegen Darmstadt, ob aggressive Zweikämpfe, Einsatz, viele hochintensive Läufe, gegen den Ball-Spiel oder Rückverfolgung, zeige, dass die Mannschaft will – und nun herrsche auch eine positive Stimmung vor dem Spiel in Magdeburg.
Magdeburg verteidigt extrem – und lässt Gegner laufen
Doch gegen Magdeburg werde es „definitiv ein ganz anderes Spiel“ als gegen Darmstadt. „Sie haben andere Aufbaustrukturen, einen Torwart, der sich stark ins Spiel einbringt, und sie verteidigen, würde ich sagen, zwischen zwei Extremen – entweder sehr hoch und dann Mann-gegen-Mann oder auch extrem tief. Sie sind wahrscheinlich die Mannschaft, die am tiefsten verteidigt, wenn sie sich zurückziehen, aber das können sie sehr, sehr gut.“ Das ist eine Nuss, die der KSC knacken muss, denn sie lassen die Gegner viel laufen – auch wenn die Magdeburger am Wochenende verloren haben.
Heimstark, aber mit Bayern im Hinterkopf?
Aber der KSC gehört zu den laufstärksten Teams der Liga. Doch wie der KSC selber spielen wird, hat Trainer Senft wie üblich nicht im Detail erläutert – immerhin wird die Pressekonferenz auch in Magdeburg von Trainer Petrik Sander angeschaut. Immerhin haben die Magdeburger in dieser Spielzeit ihre Heimstärke entdeckt: 3 Siege aus 4 Spielen! Doch vielleicht liegt hier genau auch eine Chance für den KSC, denn bei Gegner Magdeburg ist bestimmt das Pokalspiel am Mittwoch bei den Bayern etwas im Hinterkopf! Auch wenn es Trainer Sander immer wieder betont, dass die Konzentration auf das Bayern-Spiel erst nach dem KSC stattfinde!
Direktvergleich: KSC mit leicht positiver Bilanz
Elf Spiele gab es zwischen Magdeburg und dem KSC bislang – mit 3/3/5 hat der KSC leicht die Nase vorn mit 24 zu 16 Toren zudem!
Das Spiel wird in den bekannten Lokalen in der Region im TV zu sehen sein, dazu übertragen auch Radiosender und Ticker, www.ksc.de
Autor:Jo Wagner |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.