Karlsruher SC mit Heimspiel gegen Hannover
Eichner erwartet einen Gegner, der auf Sieg spielen wird
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Karlsruhe. Am Freitagabend, 4. April, spielt der KSC (mit Platz 10 und 37 Punkten gewissermaßen im Niemandsland der Tabelle) ab 18.30 Uhr gegen Hannover 96. Der Tabellen-6. (aktuell 43 Punkte) ist noch in Sichtweite zu den Aufstiegsplätzen, wird seine Chance nutzen wollen, mit einem Auswärtssieg beim KSC weiter im Rennen um einen Aufstiegsplatz zu bleiben.
Im Team wird Trainer Eichner noch etwas knobeln müssen, denn Rapp und Schleusener werden wohl nicht fit werden für das Spiel und Franke muss wegen der 5. Gelben Karte pausieren. Immer mehr in den Blickpunkt geraten beim KSC jüngere Spieler, ob zum Beispiel Conté (21) oder Ben Farhat (18). „In welcher Phase des Spiels helfen sie uns mehr“, so Eichner zu seinen Überlegungen, wann sie ins Spiel gebracht werden können.
Leider wurden zuletzt oftmals gute Trainingsleistungen nicht im Spiel auf den Platz gebracht; es fehlte dazu eine gewisse Leichtigkeit im Spiel. Das sollte sich am Freitagabend ändern. Ob drei Reihen, 4er oder 5er Kette, Mittelfeldzentrale: Trainer Eichner hat sich noch nicht festgelegt, hat noch Optionen. „Es gibt zwei, drei Möglichkeiten für das Spiel gegen Hannover“, so Eichner. Eine davon werde gespielt – und sie werde hoffentlich dazu beitragen, „dass wir die Zuschauer glücklich machen können.“
Hannover habe mit einem Trainerwechsel in der Winterpause nochmal Impulse gesetzt; das Team schütze sein Tor gut, was es schwierig mache, gegen sie zu treffen, zudem habe Hannover in den vergangenen zehn Spielen nur einmal verloren, Eichner erwartet einen Gegner, der auf Sieg spielen wird, „um noch ganz oben mit reinzurutschen“ – und hofft für sein Team auch auf Unterstützung von den Fans, die von der Mannschaft angezündet werden soll. „Das muss dem Team gelingen“ – und Eichner zeigte sich zuversichtlich: „Das wird ihnen gelingen, davon bin ich überzeugt!“
Ob auslaufende Verträge, Saisonplanung, Neuverpflichtungen oder Wunschspieler: Das Thema sportliche Geschäftsführung beim KSC ist noch immer aktuell – weil nicht besetzt im Verein: „Diese Dinge streichen sicherlich meinen Bereich in dieser Phase der Saison, aber wir können das nicht beeinflussen. Wir konzentrieren uns auf den Sport“, so Eichner und betonte den regelmäßigen Austausch mit Sebastian Freis.
Auch das Rasen-Thema bietet Neues: In beiden Strafräumen wurde der Rasen ausgetauscht, so dass die KSC-Stürmer wie auch Torhüter Weiß festen Stand haben werden.
Infos: 46 Partien gab es zwischen den beiden Teams schon, wobei der KSC lediglich 14 Erfolge dabei vorzeigen kann (7 Unentschieden). Vom Vorverkauf her wird das Wildparkstadion wohl nicht ausverkauft sein, erwartet werden rund 29.000 Besucher, Karten gibt es daher noch an der Abendkasse. Mehr unter www.ksc.de
Autor:Jo Wagner |
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