2. Runde im Motoball-Pokal
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Karlsruhe. Region. Am spielfreien Wochenende der Motoball-Bundesliga rollte dennoch der Ball: Auf dem Programm stand die 2. Runde des ADAC Motoball-Pokal, die ohne große Überraschungen blieb.
Leichtes Spiel hatte dabei Titelverteidiger MSC Puma Kuppenhein. Bei der MBV Budel setzte sich der Tripel-Sieger deutlich 22:0 (8:0) souverän durch. Wirkliche Zweifel ließen die Kuppenheimer an ihrer Favoritenrolle indes zu keiner Zeit aufkommen. Bereits nach zwölf Minuten lagen die Gäste, auch dank eines lupenreinen Hattricks von Jannis Schmitt, 5:0 vorne. Bis zur Halbzeit nahm der MSC Puma dann etwas den Druck raus und baute die Führung nur auf 8:0 aus. Erst nach dem Seitenwechsel, als bei den niederländischen Gastgebern die Kräfte nachließen, wurde es noch deutlicher. Pro Viertel folgten jeweils sieben weitere Treffer, die am Ende zum Kantersieg führten. Erfolgreichster Schütze war Jannis Schmitt mit zwölf Toren, während Max Schmitt sechs Mal traf und Timm Anselm sowie Julian Bitterwolf je zwei Treffer beisteuerten.
Torreich ging es auch beim Auftritt des einzig verbliebenen Nordligisten zu. Am Ende mussten sich MSF Tornado Kierspe aber dem klaren Favoriten MSC Comet Durmersheim 3:9 (2:5) geschlagen geben. Den Grundstein für den Erfolg legten die Gäste aus dem Süden bereits im ersten Viertel, als Norman Brunner (5./10.), der ehemalige Kiersper Patrick Licht (15.) sowie Kevin Tritsch (16.) vier Mal für dem MSC Comet trafen. Dazwischen erzielte Steven Blank (7.) das zwischenzeitliche 1:1, bevor er im zweiten Viertel noch einmal zum 2:5 (36.) traf kurz nach dem 1:5 von Brunner (32.). Die Entscheidung folgte dann nach dem Seitenwechsel, als Licht (41./42.) mit einem Doppelpack innerhalb von 28 Sekunden den Abstand auf 2:7 erhöhte. Zwar verkürzte Daniel Birkheim (54.) noch auf 3:7. Am Verlauf der Partie änderte dies aber nichts mehr. „Ich bin stolz auf die Jungs. Das eine geschlossene Mannschaftsleistung. Besonders freut es mich, dass wir unseren jungen Spielern Einsatzzeiten geben konnten und sie diese mit Toren genutzt haben“, sagte MSC-Kapitän Norman Brunner nach der Partie. Die letzten beiden Comet-Treffer des Tages erzielten die Youngster Jascha Pelic (69.) und Daniel Kiba (73.).
Bereits am Freitagabend eröffneten der MSC Taifun Mörsch und der MSC Ubstadt-Weiher das Pokalgeschehen. Die Gäste aus Ubstadt erwischten dabei einen Start nach Maß mit einem frühen Doppelschlag von Luca Böser (7./13.). Noch vor Ende des ersten Drittel legte Kevin Gerber (19.) das 3:0 nach. Während die Ubstädter ihre Chancen nutzten, ließen die Hausherren ihre Möglichkeiten lange ungenutzt. Erst Mitte des dritten Viertels erzielte Marco Weis (53.) den einzigen Mörscher Treffer. Bis dahin hatten auf der anderen Seite jedoch Jan Zoll (31.) und erneut Gerber (48.) bereits auf 0:5 erhöht. Den Schlusspunkt setzte Sekunden vor dem Ende Luis März (80.) mit dem 1:6. Trotz der Niederlage durfte sich der MSC Taifun Mörsch aber freuen. Als Lucky Loser zieht der Bundesliga-Rekordmeister neben den drei Siegern des Wochenendes ebenfalls ins Pokalhalbfinale ein
Autor:Jo Wagner |
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