Über 13.000 Unterschriften für den Erhalt der Kultur-Szene in Karlsruhe
- Foto: Kirsten Bohlig
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Karlsruhe. Kultur. Über 13.000 Menschen haben die Petition unterzeichnet, die der "Kulturring Karlsruhe" im Rahmen seiner Kampagne "Geht's noch Karlsruhe?! Die Kultur stirbt!" gegen die geplanten, flächendeckenden Sparmaßnahmen der Stadt Karlsruhe vor einigen Wochen gestartet hatte. Einen Ordner mit den Namen der Unterzeichnenden sowie weit über 1.000 Postkarten, auf denen Bürgerinnen und Bürger ihren Protest gegen das für manche Kultureinrichtungen existenzbedrohende Streichkonzert teilweise ausführlich begründeten, übergaben Vertreter des Kulturrings am heutigen Donnerstagnachmittag, 11. Dezember 2025, im Karlsruher Rathaus Kulturbürgermeister Albert Käuflein. "Wir haben bei den Karlsruherinnen und Karlsruhern sehr große Wertschätzung erfahren," betonte die für den Kulturring Daniela Kreiner vom Sandkorn-Theater - und berichtete von unzähligen persönlichen Rückmeldungen: "Das hat sehr gut getan."
Bürgermeister Käuflein bedankte sich grundsätzlich für dieses Engagement für die Kultur, verwies aber darauf, dass die Stadt in allen Bereichen sparen müsse und dabei die Kultur nicht ausnehmen könne. Er übernehme die Verantwortung für die vorgelegten Sparvorschläge, ob der Gemeinderat diesen Vorschlägen jedoch folge, werde man in der kommenden Woche bei den Haushaltsberatungen sehen. Was zu verhindern wäre, sei ein "nicht genehmigungsfähiger Haushalt", der vor dann auch für die Kultur von Schaden sei, weil keinerlei freiwillige Auszahlungen getätigt werden könnten.
Autor:Jo Wagner |
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