Strom auf der Neubaustrecke bei Rastatt: Tunnel vor Inbetriebnahme
- Mit dem Einschalten der Oberleitung rückt die Inbetriebnahme des Tunnels Rastatt näher. Auf der Neubaustrecke Karlsruhe–Basel liegt nun Hochspannung an.
- Foto: Deutsche Bahn AG / Frank Barteld
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Rastatt. Auf der Neubaustrecke Karlsruhe–Basel ist ein entscheidender Schritt geschafft. Die Deutsche Bahn hat die Oberleitung unter Strom gesetzt und bereitet damit die Inbetriebnahme des Tunnels Rastatt vor.
Strom in zwei Etappen eingeschaltet
Wie die Deutsche Bahn mitteilte, wurde in der Nacht auf Freitag, 5. Juni, der Strom auf dem Abschnitt von Rheinstetten Abzweig Bashaide bis Bietigheim eingeschaltet. In der Nacht auf Donnerstag, 11. Juni, folgt der Streckenabschnitt bis Rastatt Süd inklusive des Tunnels Rastatt. Damit ist ein weiterer Meilenstein erreicht, um die Neubaustrecke und den Tunnel wie geplant zum Jahresende in Betrieb zu nehmen. Mit dem Einschalten der Oberleitung können nun die technischen Tests und Abnahmen fortgesetzt werden.
15.000 Volt an der Oberleitung
Die Oberleitung steht unter einer Spannung von 15.000 Volt. Die Bahn warnt eindringlich vor dem unbefugten Betreten von Bahnanlagen. Schon ein Abstand von weniger als 1,5 Metern zur Oberleitung oder zu deren Aufhängung kann lebensgefährlich sein.
Warnung vor Alltagsgefahren
Besondere Gefahr besteht auch bei scheinbar harmlosen Situationen. Dazu zählen unter anderem
- das Spielen mit Luftballons oder Drachen in der Nähe der Strecke
- Arbeiten mit langen Gegenständen
- der Einsatz von Wasserschläuchen
Die Bahn bittet darum, diese Hinweise ernst zu nehmen und Bahnanlagen nicht zu betreten. Weitere Informationen stellt die Deutsche Bahn im Rahmen ihrer Unfallprävention bereit.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |