Stadt markiert neue Gefahrstellen für Geisterradler am Adenauerring
- Wer auf dem Radweg falsch herum fährt, sorgt an Einmündungen und auf schmalen Wegen schnell für gefährliche Situationen.
- Foto: Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt
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Karlsruhe. Wer auf dem Radweg auf der falschen Seite unterwegs ist, bringt andere in Gefahr. Die Stadt hat jetzt am Adenauerring an fünf Stellen neue Hinweisschilder und Piktogramme angebracht, um sogenannte Geisterradler zu stoppen.
Gut zwei Monate nach der ersten Aktion an der Ettlinger Allee nimmt das Tiefbauamt damit den nächsten Schwerpunkt in den Blick. Die Hinweise sollen auf die Risiken aufmerksam machen, die durch die falsche Benutzung von Radwegen entstehen.
Warum die falsche Seite besonders riskant ist
Radfahrende auf der falschen Straßenseite überraschen andere Verkehrsteilnehmende oft an Einmündungen. Dort rechnen viele nicht mit Fahrrädern aus dieser Richtung, so erklärt es die Stadtverwaltung. Außerdem kommt es laut Verwaltung gerade auf schmalen Radwegen regelmäßig zu Konflikten, auch mit Fußgängerinnen und Fußgängern.
Am Adenauerring hat es vor zwei Jahren einen tödlichen Unfall gegeben, den ein Geisterradler verursacht hat. Die Stadtverwaltung wirbt deshalb mit ihrer Geisterradler-Kampagne für korrektes Verhalten und gegenseitige Rücksicht.
Die Stadt plant außerdem, auch an weiteren kritischen Stellen Schilder und Piktogramme anzubringen. Die Polizei unterstützt die Aktion laut Stadtverwaltung durch zusätzliche Kontrollen.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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