AfD-Stadtrat Dr. Paul Schmidt beim Info-Abend in Daxlanden
Polder Rappenwört: Gute Verbesserungsvorschläge zu den Plänen des Regierungspäsidiums vorgestellt

Hochwasserschutz muss sein, doch nicht um jeden Preis: Der geplante Retentionsraum („Polder“) Rappenwört/Bellenkopf beschäftigt weiterhin die Bürger von Karlsruhe, besonders natürlich im Westen der Fächerstadt, nahe des Rheins. Sicher ist: Der Polder wird gebaut, aber einige wichtige Details sind noch offen: Gibt es Alternativen zur massiven Höherlegung der Hermann-Schneider-Allee und hässlichen Spundwänden rund um das Rheinstrandbad? Müssen ökolgische Flutungen sein?
In Daxlanden fand am 25. Juli 2018 ein vom Bürgerverein Daxlanden gut organisierter Informationsabend statt. AfD-Stadtrat Dr. Paul Schmidt nutze die Gelegenheit und brachte sich auf den neusten Stand, was den Polder und das mögliche Verbesserungspotential der Pläne des Regierungspräsidiums betraf.
Dr. Bertold Treiber berichtete über mögliche Alternativen zu hohen und wenig schönen Spundwänden, nämlich die Hochwasserschutzwand mit Anböschung, im Rheinpark Rappenwört. Zur 2,10m-Höherlegung der Strassenbahntrasse hatte er sich ebenfalls ausführlich Gedanken gemacht und ein fundiertes Konzept entwickelt, dass eine weit geringere Höherlegung vorsieht. Sein Fazit zu allen Punkten, knapp zusammengefasst: Ja, es muss alles sein, aber lange nicht so massiv, großflächig und schwer wie geplant. Martin Reuter informierte sachkundig über Fauna und Flora im Polder Rappenwört/Bellenkopf und über das Für und Wieder von ökologischen Flutungen.
Sind die Aussichten, dass die Vorschläge übernommen werden besser, wenn der Gemeinderat Karlsruhe dahinter stehen würden? Dr. Bertold Treiber fand einen passenden Vergleich: „Wir sind zwei Schnellboote, was die Chancen der Vorschläge betrifft, der Stadtrat Karlsruhe wäre ein Panzerkreuzer und eine deutliche Verstärkung“, sagte der erfahrene Wasserbauer aus Rheinstetten.
AfD-Stadtrat Dr. Paul Schmidt sah sich veranlasst, eine persönliche Neubewertung der Pläne des millionenschweren Vorhabens zu machen: „Die Behörden haben uns in vielen Punkten mangelhaft informiert, wir von der AfD-Gemeinderatsgruppe werden die Vorschläge von Dr. Bertold Treiber und Martin Reuter gerne unterstützen und hoffen auf einen Mehrheit im Gemeinderat!“. Angenehmer Nebeneffekt der Aktion: Sollten die Vorschläge übernommen werden, können auch mehrere Millionen Euro Steuergelder eingespart werden.

(Das Bild zeigt AfD-Gemeinderat Dr. Paul Schmidt am Info-Abend im Bürgerzentrum Daxlanden / Foto: AfD-Gemeinderatsgruppe Karlsruhe)

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