Neues Stellwerk in Karlsruhe stärkt Bahnstrecke Richtung Rastatt
- Ein ICE fährt aus einem Tunnel auf einer Schnellfahrstrecke. Mit dem neuen elektronischen Stellwerk ist die Neubaustrecke zwischen Karlsruhe und Rastatt Süd technisch bereit für den weiteren Ausbau und die geplante Inbetriebnahme des Tunnels Rastatt.
- Foto: Deutsche Bahn AG / Frank Barteld
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Karlsruhe. Für Bahnreisende in der Region bringt neue Technik mehr Stabilität im Zugverkehr. Die Deutsche Bahn hat am Montag, 16. März, ein zentrales Stellwerk für die Neubaustrecke zwischen Karlsruhe und Rastatt Süd in Betrieb genommen.
Neues Stellwerk steuert Abschnitt bis Rastatt Süd
Das neue Elektronische Stellwerk Kreuzacker übernimmt seit Montag die Steuerung der Signale auf dem Abschnitt vom Abzweig Bashaide über den Tunnel Rastatt bis nach Rastatt Süd. Die Neubaustrecke verläuft zunächst parallel zur Bundesstraße 36 und führt anschließend durch den Tunnel bis zum südlichen Streckenende.
Mehr Automatisierung und höhere Zuverlässigkeit
Mit der Inbetriebnahme automatisiert die DB die Betriebssteuerung auf dem neuen Streckenabschnitt weiter. Dafür wurden Hardware und Software in mehreren Stellwerken sowie an den Signalanlagen angepasst. Insgesamt entstanden in den vergangenen Jahren drei neue Stellwerke in Kreuzacker, Bashaide und Rastatt Süd. Alle sind an die Betriebszentrale Karlsruhe angebunden.
Von dort aus wird der Zugverkehr in der Region gesteuert. Die moderne Stellwerkstechnik sorgt für eine höhere Zuverlässigkeit, eine geringere Störanfälligkeit und eine höhere Leistungsfähigkeit der Strecke. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, ist dies ein wichtiger Schritt für den weiteren Ausbau der Rheintalbahn.
Wichtiger Schritt für den Tunnel Rastatt
Mit der nun betriebsbereiten Signaltechnik ist ein zentraler Meilenstein für die geplante Inbetriebnahme des Abschnitts Karlsruhe bis Rastatt Süd erreicht. Dazu gehört auch der Tunnel Rastatt. Dieser soll nach Angaben der DB Ende des Jahres in Betrieb gehen.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |