Kaiserslautern gewinnt das Derby mit 3 zu 0 gegen harmlosen KSC

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Karlsruhe. KSC. Kaiserslautern. Volle Hütte mit knapp 50.000 Besuchern, auch der Gästeblock auf dem Betzeberg ist pickepack voll, die Karlsruher sind schon früh da! Der Stadionsprecher geht die Aufstellungen durch - begleitet von einer Choreo.
Im Gästeblock heißt es "Lieber Gott mach mich fromm", dass ich in den Himmel komm ..." (den zweiten Teil lassen wir weg, es geht dabei um Himmel und Hölle... )
Bei den Heimfans ist die Choreo eine gut umgesetzte Erinnerung an das Pokalfinale 1996 - auch wenn es KSC-Fans sicherlich wehtut, denn der FCK war damals Absteiger!

Für die Polizei ist das Spiel ein klassisches Hochsicherheitsspiel, mit rund 1.000 Kräften. Kurioser Fakt vor dem Spiel: Die Verkehrssituation rund um den Betzenberg - liegt in einem Wohngebiet - war dicht, so dass die FCK-Spieler zu Fuß den Berg zum Stadion hoch sind! Zum Platz: Der Rasen ist heute eher eine kleine "Sandkiste", denn zum Spiel wurde offensichtlich ordentlich Sand reingeschüttet!

Trainer Christian Eichner stellt folgende Elf auf: Bernat (nach der Sperre wieder zurück) / Ambrosius, Franke, Kobald / Jung, Kwon, Herold, Burnic, Wanitzek / Ben Farhat, Simic. Bernat ist die einzige Änderung im Team des KSC. Bei Lautern gab es mehr Wechsel im Team: Krahl / Sirch, Gyamfi, Kim / Joly, Sahin, Kunze, Haas, Skyttä, Ritter / Berisha

1. Anpfiff von Schiri Tobias Stieler, der KSC - heute ganz in Blau - mit Ball, gleich nach vorne, schnell in die Spitze, Ben Farhat zieht mal ab, Krahl pariert. Doch wieder der KSC, wieder Ben Farhat, der die Kugel auf Wanitzek legt, der zieht ab, knapp drüber!
3. Erst kann Bernat das Ding von Joly klären, doch aus rund 16 Metern zieht Sahin den Abpraller dann links halbhoch - in die Maschen. 1 zu 0
Früher Schock für den KSC!
Doch wieder der KSC im Vorwärtsgang, Ben Farhat geht, doch Keeper Krahl kommt vor ihm dran.
5. Gelbe Karte für - im Mittelkreis hat Simic hingelangt
Beide Fangruppen machen Stimmung, feiern ihre Team an
9. Wieder der KSC, über rechts, doch der FCK steht massiert, da gibt es kein Durchkommen: Ambrosius spielt wieder zurück.
12. Der KSC müsste schneller spielen, doch es hat etwas den Eindruck, dass der KSC die Lautrer rauslocken will!
14. Freistoß Lautern, linke Strafraumkante, gefährliche Position, spekuliert Ritter wieder?
Das Ding ist überraschend drin: die Kugel kommt zentral rein, setzt auf, doch Bernat lässt die Kugel abprallen, und Berisha ist da:
schiebt ins Tor, 2 zu 0 
Der VAR checkt - aber alles ok. Ein Tor mit freundlicher Unterstützung des KSC!
16. Unglaublich, der FCK ist echt "on fire", der KSC ist zu langsam, steht aber zu weit weg - und macht Fehler!
In aller Deutlichkeit: So ist das ein nahtloser Anschluss an die erste Halbzeit gegen Dresden!
Bislang gab es von der Polizei keine Meldung zu "Sachen" im Vorfeld des Spiels.
20. Ecke Lautern, im Karlsruher 5er gab es eine Massierung der Spieler, doch die Kugel kommt zu lang.
23. Der KSC wirkt immer noch leicht paralisiert, der Spielaufbau läuft nicht rund, das dauert zu lange, ist zu ungenau, Fehlpässe,  auch über 3 Meter beim Doppelpass,dazu sind die Laufwege nicht geordnet genug, um die gut stehende Abwehr des FCK so auszuhebeln!
Sorry, das ist zu wenig - erst recht für ein Derby!
Wo ist der KSC-Spieler, der ein Zeichen setzt, der die Ärmel hochkrempelt, der die anderen antreibt? Eichner steht immer mal wieder 
27. Die wenigen Sachen, die durchgehen, sind Stückwerk, sind Einzelaktionen, wie bei Jung, der von rechts das Ding reinzieht, aber die FCK-Verteidigung steht
30. Ben Farhat setzt sich gegen zwei auf der rechten Seite durch, aber er bricht ab, spielt zurück, die Kugel läuft durch die Positionen
Das dauert, so kann sich der FCK wieder sortieren
34. Jetzt wieder der FCK im Vorwärtsgang, Pass von Joly, der rechts ging, doch das Ding kommt nicht bei Berisha an
Aktuell gibt es keinen organisierten Support hier im Stadion, es ist fast ganz leise, denn es gibt einen Einsatz der Rettungskräfte, zwei KSC-Fans haben einen Blickschutz mit einem Banner vor dem KSC-Block aufgebaut.
Das Spiel geht weiter, nur mit fast gespenstischer Stille in einem vollen Derbystadion
37. Ben Farhat versucht es wieder, treibt die Kugel an, doch sein Pass geht ins Toraus, da ist keiner mitgelaufen
Die Rettungskräfte ziehen sich zurück, Beifall - und der Support kommt wieder
40. Ritter treibt an, die Kugel kommt über zu Skyttä zu Sahin, der zieht freistehend ab, doch das war zu ungenau, Bernat hat dieses Mal keine Probleme!
Gelbe Karte Herold
Nächster Eckball FCK, verpasst aber von allen, Einwurf KSC. 
42. Wieder ein Ball in den Strafraum genau zu Joly, und die nächste Szene von Bernat: Er pariert die gute Chance des FCK, doch lässt die Kugel fallen, kann aber im Nachfassen das Richtung Torlinie trudelnde Ding sichern.
44. Ritter treibt die Kugel wieder nun, will das Spiel schnell machen, doch der Pass ist zu ungenau
1 Minute Nachspielzeit wird angezeigt
Wieder der FCK, der KSC reagiert nur: Skyttä geht munter durch, wird nicht angegriffen, zieht ab, doch Bernat klärt zur Ecke!
45 . Die Kugel kommt, doch Bernat fängt sie sicher, wirft schnell ab, Burnic geht, legt zu Herold, der flankt - doch Krahl, der Keeper des FCK pflückt sich die Kugel
Halbzeit!

Fazit: Die Führung geht völlig in Ordnung, auch mit zwei Toren, denn der KSC bringt zu wenig & der FCK kontrolliert das Spiel, hat dazu selber noch weitere Chancen. Der Rückstand hat dem KSC etwas den Stecker gezogen, das Spiel ist zu langsam! So kann auch keine Derbystimmung bei den KSC-Anhängern aufkommen. Da müssen in der Kabine deutliche Worte fallen, denn so wie bisher in der ersten Halbzeit könnte der KSC noch länger ohne gefährlichen Druck spielen ...

2. Halbzeit
Wechsel beim KSC: Schleusener und Opitz (Kobald und Simic raus) kommen gleich ins Spiel, beide bekommen noch Anweisungen von Eichner. Der Rest des KSC kommt, heftigst ausgepfiffen von den Heimfans
46. Die Kugel rollt wieder, der FCK spielt jetzt auf "seine" Fantribüne, Haas geht links steil, kann flanken auf Joly, doch sein Kopfball ist eher eine Rückpass.
Von wegen, der KSC kommt ins Spiel. Nichts da: Der FCK kommt schon wieder, schnelle Pässe, direkt gespielt, doch dieses Mal jagt Skyttä aus rund 10 Metern die Kugel an der Hütte vorbei
Spielaufbau beim KSC nun, doch das dauert viel zu lange - und fix ist die Kugel wieder beim Gegner!
Dieses Mal versucht es Jung, doch sein Pass geht in den "leeren Raum"
50. Kaum hat der KSC die Kugel, ist sie wieder weg & der FCK geht in einen Kontermodus!
54. Wieder mal ein Abschluss von Ben Fahrhat, die Abwehr klärt, doch dabei trifft Gyamfi Sirch im Gesicht, der wird verarztet - bekommt einen Turban!
Langsamkeit, Nervosität & Ungenauigkeit bestimmen noch immer das Spiel des KSC
57. Langer Ball auf Berisha, der geht. auf Bernat zu, hebt die Kugel über ihn hinweg: Querlatte!
Nach langer Zeit wieder eine Chance für den KSC, Schleuse versucht es, legt auf Ben Farhat, Keeper Krahl wäre wohl geschlagen, doch Kim mit einer tollen Klärung, er wirft sich in den Schuss
59. Konter FCK: Joly auf Sirch, der schlenzt am 5er am Karlsruher Keeper voerbei - aber die Kugel landet am Innenpfosten und wird dann geklärt
Das ist jetzt ein spannendes Spiel - es geht jetzt auf beiden Seiten schneller
60. Doppelwechsel KSC; Rapp und Egloff kommen, Kwon und Burnic müssen raus
61. KSC versucht es mal wieder, doch schon wieder ein Fehlpass, der FCK kommt schnell über Joly, doch der scheitert an Bernat
Immer wieder kommt das Konterspiel vom FCK, überfallartig schwärmen sie aus, kein KSC-Spieler geht hin, Sahin ist frei - doch vergeigt freistehend: An der Hütte vorbei!
Warum steht die KSC-Abwehr so weit weg? Das ist Geleitschutz, keine Abwehr! So kann der FCK sein Spiel locker über die Zeit bringen!
Kaum haben die Blauen mal die Kugel, ist sie wieder bei den Roten Teufeln.
So wird das auch in den verbleibenden 25 Minuten nichts.
70. Wieder Ecke FCK von rechts; Skyttä ist bereit, geklärt, Einwurf FCK
72. Der FCK wechselt: Redondo und Bassette kommen (raus gehen Berisha und Joly)
Beim KSC geht Jung raus, Pinto Pedrosa kommt
Wechsel FCK: Rasmussen kommt für Sahin
Die Uhr tickt runter & der KSC macht nicht mehr, sinnbildlich die Fehlpass-Orgie, die kein Spiel erlaubt
Das ist ein enttäuschender Auftritt der Blau-Weißen im Südwest-Derby
Kaum drei Pässe beim KSC kommen an, 
77. Aus dem Nichts ein Eckball für den KSC, bei dem Ben Farhat an die Kugel kommt, aber zweimal von Egloff geklärt.
Gelbe Karte für Ambrosius
79. Freistoß von Ritter butterweich reingebracht, doch Kunze, der frei an den Ball kommt, köpft nicht rein, Herold klärt
Ecke FCK, Skyttä bringt das Ding rein, aber ohne Erfolg
81. Gelbe Karte für Kunze wegen Zeitspiel!
Hat sich der KSC ergeben? Wo ist die Gegenwehr?
Wieder mal der KSC mit Herold an der Linie, doch der FCK-Gegenspieler hat kaum Probeme, das zu stoppen
84. Wechsel FCK: Hanslik und Emreli kommen, Skyttä und Ritter gehen
87. Woher soll denn da noch etwas beim KSC gehen? Ersichtlich ist die Aufgabe! Da ist kein Einsatz, kein Feuer, kein Wille zur Veränderung: Peinlich, besonders für ein Derby! Der KSC war so kein Gegner!
Es geht genauso weiter, der FCK macht das Spiel, der KSC schaut zu!
88. Erst jetzt hat der KSC eine Chance, langer Ball auf Opitz, der legt ab auf Schleusener, der hat aus 5,6 Metern den Anschlusstreffer auf dem Schlappen, doch tolle Parade von Krahl
Nachschuss an die Latte von Ben Farhat, die Kugel prallt runter auf die Linie, doch kein Tor
Warum dieses Aufbäumen erst jetzt?
Sechs Minuten Nachspielzeit werden angezeigt
Die Schlussphase zeigt Karlsruher Derby-Welle - aber eben nur die letzten Minuten
Wieder Opitz, der auf Ben Farhat legt, doch Krahl kann klären.
Eichner scheint echt angefressen zu sein. Was nutzen die Lippenbekenntnisse vor dem Spiel, wenn die Mannschaft sich dann so präsentiert?
Das war ein peinlicher Auftritt in einem Derby
Auch das noch: 3 zu 0, das war es!
Typisch für diesen Kick, der KSC hat geklärt, hat die Kugel an sich sicher, doch Ambrosius mit Fehlpass im eigenen Strafraum,
Emreli macht die Kiste aus rund 8, 9 Metern in die Ecke
Schlusspfiff

Fazit: Verdient, leider absolut verdient war die Niederlage im Derby! Denn die Leistung des KSC war auf dem Betzenberg nicht derbywürdig! Da hat es in viel zu vielen Bereichen gefehlt; in der Abwehr zum Beispiel zu weit weg gestanden, im Spielaufbau zu langsam, nicht früh genug draufgegangen, massenhaft Fehlpässe, dazu die Abwehr nicht sattelfest, hat die gegnerischen Stürmer quasi eingeladen. Enttäuschend!

Blick auf die Tabelle:
Der FCK hat sich drei Punkte auf die Haben-Seite gepackt, ist bis auf einen Punkt an den Tabellen-6. Hertha gerückt, doch der Tabellen-5. Hannover hat noch 6 Punkte Vorsprung. Glimmt noch ein Fünkchen Hoffnung in Sachen Aufstiegsränge? Immerhin ist Platz 3, aktuell Elversberg, 8 Punkte weg - bei noch 8 Spielen, muss aber am Samstag nach Nürnberg.
Der KSC stagniert weiter auf Platz 8 mit 34 Punkten, doch die hinteren Plätze punkten munter! Der Tabellen-16. Münster hat sich heute mit 0 zu 6 in Dresden überfahren lassen, ist aber aktuell auch nur 8 Punkte weg! Der KSC empfängt am nächstem Freitag um 18.30 Uhr im Wildparkstadion Greuther Fürth - und die haben aktuell einen Lauf!

Stimmen zum Spiel
Es war ein verdienter Heimsieg", so KSC-Trainer Christian Eichner, dem eine gewisse "Angefressenheit" nach dem Spiel auf der Pressekonferenz anzumerken war: "Unsere gute Anfangsphase bezog sich auf eineinhalb oder zwei Minuten, dann ein leichter Aufbaufehler, das Tor auch richtig erzwungen. Dann bieten wir noch einen Fangfehler an ..."  In den folgenden Momenten des Spiels habe Lautern dann griffig gespielt, habe eine typische Betzenberg-Mentalität gezeigt, "während wir lange Probleme gehabt haben, ins letzte Drittel zu kommen!" In der zweiten Halbzeit habe es der FCK dann aber versäumt, früher dem "KSC den Stecker zu ziehen". Trotzdem habe der KSC die Chance gehabt, das Spiel zum Schluss noch etwas unruhiger werden zu lassen, "aber dazu war es in den Minuten dann auch zu dünn, da wird man dann auch nicht belohnt!" Dem KSC fehlte es auch an Fortschritt, an Stabilität, ein solches Spiel bis zur Halbzeit mal 0 zu 0 zu spielen. Es müsse mal ein "normales Spiel" geben, keine leichten Fehler in einer Halbzeit oder über 90 Minuten "Da haben wir den größten Bedarf, uns weiterzuentwickeln!" Dieses Spiel müsse man nun schnell abhaken, denn am Freitag geht es für den KSC jetzt gegen eine "Mannschaft der Stunde", gegen Fürth: "Das ist ein wichtiges Heimspiel für uns!" 

"Ein verdienter Sieg", freute sich FCK-Trainer Torsten Lieberknecht, "auch für die Fans. Das Team, das das größte Herz gezeigt habe, hat verdient gewonnen. Wir haben fast fehlerfrei gespielt, das war zudem auch harmonisch." Kritikpunkt sei durchaus, dass man im Spiel nicht früher den Deckel drauf gemacht habe, obwohl der FCK sehr gut und schnell an die zweiten Bälle gekiommen sei! "Das wäre schön gewesen", aber Lieberknecht erinnerte auch daran, dass der KSC hätte auch ganz früh in Führung gehen können.

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Autor:

Jo Wagner

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