Land fördert nichtstaatliche Museen, auch das "RetroGames"
- Eintauchen in eine andere Zeit
- Foto: Archiv Knopf
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Karlsruhe,. Kultur. 25 nichtstaatliche Museen in Baden-Württemberg kommen durch das von der "Landesstelle für Museen" entwickelte Sonderprogramm „Sammlungsprofilierung durch qualifizierte Sammlungsdaten“ in den Genuss einer besonderen Förderung in Höhe von insgesamt rund 300.000 Euro. Mit bei den geförderten Einrichtungen ist in Karlsruhe auch das "Museum RetroGames", das sich um den Erhalt und Pflege der Videospielkultur widmet.
„Viele Gespräche mit Museen haben gezeigt: Den Museummacherinnen und -machern ist die Arbeit an den Sammlungen wichtig, weil sie daraus immer wieder neue Erkenntnisse gewinnen“, so Kunststaatssekretär Arne Braun. So könnten sich Museen auch immer wieder neu erfinden. „Mit dem Sonderprogramm unterstützen wir nichtstaatliche Museen dabei, ihr höchstes Gut, nämlich ihre Sammlungen, aufzuarbeiten und sie im digitalen Raum, vor allem über die Online-Plattform museum-digital, einem breiteren Publikum zugänglich zu machen“, so Braun: „Das ist ein unverzichtbarer Beitrag, um das Kulturgut in Baden-Württemberg zu erhalten – egal ob im Museum RetroGames in Karlsruhe oder im Deutschen Harmonikamuseum in Trossingen. So bekommen Interessierte digitale Zugänge zum kulturellen Erbe unseres Landes, das nicht immer in Ausstellungen sichtbar ist.“
Die Sammlungsprofilierung in der Museumsarbeit umfasst neben der digitalen Erfassung auch die korrekte thematische Zuordnung der Objekte zu den unterschiedlichen Sammlungsbereichen eines Museums. „Die Museumssammlung ist das Herz eines jeden Museums. Wir müssen viele nichtstaatliche Museen dabei unterstützen, ihre Sammlungen zu sichern und für Interessierte aufzuarbeiten“, sagte der Staatssekretär. Die Förderung habe eine große Bedeutung für die geförderten Museen, die kaum über personelle und finanzielle Ressourcen für die Sammlungsarbeit verfügen. „In Zeiten knapper Kassen geraten Aufgaben, die nach innen wirken – wie etwa Museumssammlungen weiterzuentwickeln – gegenüber öffentlich sichtbaren Projekten schnell ins Hintertreffen. Dabei gehört auch das zur Kernaufgabe von Museen, weil Sammlungen die Grundlage dafür sind, Themen für das Publikum aktuell und spannend zu machen.“
Infos: Ob RetroGames in Karlsruhe, das Hohenzollerische Landesmuseum in Hechingen, Bodensee Naturmuseum in Konstanz, Nahverkehrsmuseum in Mannheim, Städtische Galerie Offenburg oder Stadtmuseum Rastatt: Die Förderung sei eine große Bestätigung für die Arbeit der Engagierten in Sachen Bewahrung und Vermittlung des kulturellen Erbes in Baden-Württemberg,
Im "RetroGames" ist ab April übrigens samstags von 16 bis 22 Uhr geöffnet!
Autor:Jo Wagner |
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