Kauzbrunnen in der Waldstadt läuft wieder und gibt kostenlos Trinkwasser
- Der Kauzbrunnen in der Waldstadt ist frisch lackiert worden. Wer durchs Waldstadtzentrum läuft, kann am Kauzbrunnen wieder Wasser zapfen und kurz Pause machen.
- Foto: Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
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Karlsruhe-Waldstadt. Im Waldstadtzentrum sprudelt der Kauzbrunnen wieder. Die Stadt hat die Sanierung abgeschlossen und den von Emil Wachter gestalteten Brunnen am Dienstag, 22. Juli wieder in Betrieb genommen.
Die Arbeiten umfassten Technik und Optik. Die Stadt setzte verkalkte Düsen instand, überarbeitete die Wassertechnik und schuf die Voraussetzungen, um den Brunnen wieder dauerhaft zu betreiben.
Neuer Anstrich als Spende aus dem Handwerk
Den neuen Anstrich setzte Mitte Juli eine gemeinsame Aktion der Stadt Karlsruhe und der Maler- und Lackiererinnung um. Die Maler- und Lackiererinnung Mittelbaden/Nord führte die Lackierarbeiten kostenfrei aus. Auszubildende der Innung setzten dabei die vom Künstler festgelegten Gestaltungsvorgaben fachgerecht um.
Die Sanierung sollte auch das künstlerische Erbe des Karlsruher Künstlers Emil Wachter bewahren. Die Töchter Emil Wachters und die Emil-Wachter-Stiftung begleiteten das Projekt eng und brachten ihre Expertise bei der Abstimmung der Farbgestaltung ein.
Der Kauzbrunnen gilt als prägendes Kunstwerk im Waldstadtzentrum und dient zugleich als öffentlicher Trinkbrunnen. Mit der Wiederinbetriebnahme stellt er der Bevölkerung künftig wieder kostenloses Trinkwasser zur Verfügung.
Bei der kleinen Feier zur Einweihung bedankte sich der Vorsitzende des Bürgervereins Waldstadt, Dr. Hubert Keller, beim Gartenbauamt, der Maler- und Lackiererinnung sowie bei weiteren beteiligten Firmen für das Engagement.
Mehrere Menschen aus der Waldstadt signalisierten zudem, dass sie sich künftig um den Brunnen und dessen Sauberkeit kümmern möchten. Die Stadt wies auf die Möglichkeit hin, über die Europäische Brunnengesellschaft eine Patenschaft als Brunnenpatin oder Brunnenpate zu übernehmen. Deren Vorsitzende Dr. Rahsan Dogan begrüßte die Initiative und freute sich über die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |