Stipendien für die „Cité Internationale des Arts“ / Karlsruher Künstler sind dabei
Förderung: Zwei Karlsruher Künstler gehen nach Paris

Eine Gegend, die geradezu Kunst atmet - und in der alle großen Künstler schon waren: Atelierhaus auf dem Pariser Montmarte.
  • Eine Gegend, die geradezu Kunst atmet - und in der alle großen Künstler schon waren: Atelierhaus auf dem Pariser Montmarte.
  • Foto: www.jowapress.de
  • hochgeladen von Jo Wagner

Region. Sechs Künstler aus Baden-Württemberg erhalten vom Land wieder ein jeweils sechsmonatiges Stipendium für einen Aufenthalt in den landeseigenen Ateliers an der renommierten „Cité Internationale des Arts in Paris“.

Anregendes Kunst-Umfeld
Über vier Ateliers verfügt das Land in Paris an der 1965 als Stiftung gegründeten „Cité“. Die am Montmartre und mitten im Zentrum gelegenen Studios bieten Raum zu künstlerischer Arbeit in einem anregenden Kunst-Umfeld. Ausstellungen, Konzerte und regelmäßige „Open Studios“ bieten dabei Gelegenheit zu Interaktion und Kooperation. „Für eine lebendige Gesellschaft sind Denkanstöße durch die Kunst und kultureller Austausch unverzichtbar“, so Staatsekretärin Petra Olschowski: Mit den Stipendien an der „Cité Internationale des Arts in Paris“ werden außergewöhnlich begabte und qualifizierte Künstler gefördert, „damit sie sich in einem inspirierenden Umfeld weiterentwickeln, europaweit Kontakte knüpfen und aktiv am internationalen Kulturaustausch teilhaben können.“

Im inspirierenden Umfeld weiterentwickeln
Die Stipendien für Bildende Kunst des Landes Baden-Württemberg zeichnen sich aus durch Offenheit für Künstler jeden Alters, Geschlechts und der verschiedenen Kunstgattungen. Ausgewählt wurden von einer Jury unter anderem Janusz Czech aus Pforzheim, Nina Laaf und Johannes Schwickert aus Karlsruhe. Zusammen mit Eva Gentner, die auch nach Paris darf, sind das vier Künstler, die an der Kunstakademie Karlsruhe ihr Studium absolviert haben. Erfreulich auch mit Blick auf die Ausbildung in Karlsruhe. 

Die Jury, unter anderem mit Kirsten Voigt von der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, zeigte sich beeindruckt von der künstlerischen Vielfalt und Qualität der Einreichungen. Bestimmend für viele Künstler sind derzeit erweiterte Praktiken und Fragen nach „Raum und Materialität“, „Körper und Sexualität“ sowie „Sprache und Recherche“. jow

Infos: Mit dem Residenzstipendium ist die Möglichkeit einer Ausstellung im Rahmen von „Retour de Paris“ verknüpft, unter anderem im „Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe“, www.citedesartsparis.net

Autor:

Jo Wagner

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