Enztalquerung: Nach Staus und Unfällen neue Sicherheitsmaßnahmen am A8-Tunnel
- Die A8 wird aktuell ausgebaut - und es gibt immer wieder Unfälle im Bereich des neuen Lärmschutztunnels. (Symbolbild)
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Enztalquerung. Autofahrer auf der A8 bei Pforzheim müssen sich im Bereich des neuen Lärmschutztunnels auf veränderte Abläufe einstellen. Nach einer Serie von Unfällen greifen dort zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, um Risiken und Staus zu reduzieren.
Warnung vor Unfallrisiken im Lärmschutztunnel
Im Tunnel an der Enztalquerung gilt bereits seit Längerem Tempo 60. Nun kommen weitere Warnschilder und zusätzliche Signalgeber hinzu. Zudem hat die Autobahn GmbH Südwest die Beleuchtung im Tunnel verbessert. Ziel ist es, gefährliche Situationen zu vermeiden, nachdem Fahrzeuge trotz Verbots- und Hinweisschildern sowie roter Ampeln weitergefahren waren.
Schnellere Entlastung nach Unfällen geplant
Künftig soll nach einem Unfall bei einer Sperrung die nicht betroffene Fahrbahnseite früher wieder freigegeben werden. Dieser Ablauf wird automatisiert und direkt in die Tunnelsteuerung integriert. Autofahrer sollen so schneller aus Staus herauskommen.
Baustelle als bekannter Stau- und Unfallpunkt
Die Maßnahmen betreffen einen Abschnitt, der seit Monaten als Unfall-Hotspot gilt. An der Enztalquerung wird die A8 aktuell auf sechs Spuren erweitert. Die Baustelle zwischen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd zählte im vergangenen Jahr zu den größten Stau-Schwerpunkten in Baden-Württemberg.
Der Verkehr fließt derzeit in beiden Richtungen über die fertiggestellte dreispurige Fahrbahn Richtung Stuttgart durch die erste Tunnelröhre. Parallel entsteht die neue Fahrbahn Richtung Karlsruhe. In diesem Bereich kam es wiederholt zu Abstands- und Geschwindigkeitsverstößen sowie Auffahrunfällen. Anfang Februar waren acht Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt, der kilometerlange Staus auslöste. Der Ausbau der A8 soll nach aktuellem Stand bis Ende 2027 abgeschlossen sein. dpa
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |