NABU Karlsruhe ruft zum Vogelzählen auf
Stunde der Gartenvögel vom 09. - 11. Mai

Foto: Autor: NABU/S.Hennigs

Karlsruhe – Vom 9. bis 11. Mai findet zum 21. Mal die bundesweite „Stunde der Gartenvögel“ statt. Viele Aktive der NABU-Gruppe Karlsruhe machen bei der bundesweiten Citizen-Science-Aktion des NABU mit: Es gilt, eine Stunde lang die Vögel im Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und zu melden.
„Dieses Jahr steht der Hausrotschwanz als Vogel des Jahres 2025 besonders im Fokus. Halten Sie doch Ausschau nach dem munteren Vogel, der vergangenes Jahr in fast jedem dritten Garten gezählt wurde. Wie wird es wohl dieses Jahr?“, fragt Artur Bossert vom NABU Karlsruhe.

„Wir hoffen auf gutes Wetter und viele begeisterte Vogelzählerinnen und -zähler. Denn die Ergebnisse geben Aufschluss über die Entwicklung der heimischen Vogelwelt. Je mehr Menschen mitmachen, desto besser ist die Datengrundlage.“ Neben klassischen Gartenbesuchern gibt es auch immer wieder Überraschungen bei der Vogelzählung: „Bei mir kamen zum Beispiel schon Feldsperling und Goldammer vorbei.“, erklärt Bossert.

Mitmachen kann jede und jeder, auch ohne Vogelzählerfahrung. Einfach einen Platz am Fenster, im Garten, auf dem Balkon oder im Park aussuchen und dort eine Stunde lang beobachten, was umherflattert. Notiert wird die höchste Anzahl von jeder Art, die sich gleichzeitig zeigt. So lassen sich Doppelzählungen vermeiden. Tipp: Morgens sind die Vögel meist besonders aktiv und gut zu hören und zu sehen. Die Ergebnisse meldet man am besten über das Online-Formular unter www.stundedergartenvoegel.de oder über die kostenlose NABU-App „Vogelwelt“. Alternativ sind auch Meldungen mit einem Meldebogen möglich. Meldebögen und Zählhilfen sind unter www.stundedergartenvoegel.de zum Download verfügbar und auch in der Geschäftsstelle des NABU Karlsruhe in der Kronenstraße 9 erhältlich. Die Anschrift für die postalische Teilnahme lautet: NABU, Stunde der Gartenvögel, 10469 Berlin.
Weitere Informationen: www.NABU-BW.de/sdg

Tipps, damit die Vogelzählung rund läuft und Spaß macht:

  1. Vögel nur einmal erfassen: Wichtig ist, die beobachteten Vögel nicht zusammenzuzählen, sondern wirklich nur die Anzahl einer Vogelart notieren und melden, die man gleichzeitig gesehen hat.
  2. Vögel von einem festen Ort aus zählen: Nicht beim Spazierengehen zählen, sondern von einem festen Ort aus, etwa dem Balkon oder einer Parkbank.
  3. Jungvögel in Ruhe lassen: Bitte nur Vögel zählen, die außerhalb ihrer Nester zu sehen sind. So geht man sicher, Gartenvögel nicht bei der Pflege ihres Nachwuchses zu stören.
  4. Gemeinsam zählen: Gruppen, die gemeinsam an einem festen Ort zählen, machen eine gemeinsame Meldung – wenn die Zählstunde vorbei ist, schaut man, wer von einer Vogelart die größte Anzahl gleichzeitig gesehen hat, diese Zahl wird gemeldet.
  5. Zählhilfe nutzen: Die Zählhilfe unterstützt dabei, die häufigsten Gartenvögel zu erkennen und deren Anzahl zu erfassen. Notiert man dort die jeweils höchste Anzahl der Vögel einer Art innerhalb der Beobachtungsstunde, hilft das zudem dabei, Doppelzählungen zu vermeiden. Den Bogen sendet man nicht an den NABU, er ist lediglich als Hilfe gedacht.
  6. Alle Ergebnisse melden: Auch wer während der Zählstunde nur wenige Vögel beobachtet und diese Ergebnisse meldet, liefert wertvolle Informationen.
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Autor:

Anita Beha, NABU Karlsruhe aus Karlsruhe

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