Bauwerk-Talk (Hybridveranstaltung)
LANDSIEDLUNG. ZWISCHENERWERB - Fördermöglichkeiten im Bereich Wohnen
- Remsbachhof, Schramberg-Tennenbronn
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Bauwerk-Talk (Hybridveranstaltung)
LANDSIEDLUNG. ZWISCHENERWERB
Fördermöglichkeiten im Bereich Wohnen
17. März 2026, 16 – 18:30 Uhr
Ort: Café Goldene Krone, Wagensteigstr. 10, 79274 St. Märgen
Referent*innen:
* MD Dr. Christian Schneider (Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg, MLW)
* Uli Nocke (Geschäftsführer designconcepts, Vorstand der Bürgergemeinschaft St. Märgen e. V.)
* Anna Lips (Geschäftsführerin Bauwerk Schwarzwald e. V.)
Moderation:
Dr. Friederike Zimmermann (Referentin Bauwerk Schwarzwald)
HYBRIDVERANSTALTUNG
>> Anmeldung für Präsenzteilnahme: info@bauwerk-schwarzwald.de
>> Anmeldung | Zoom-Link für Onlineteilnahme
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung ist als Fortbildung bei der AKBW eingereicht.
Foto: Remsbachhof, Schramberg-Tennenbronn, ©Bauwerk Schwarzwald
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LANDSIEDLUNG. ZWISCHENERWERB – Fördermöglichkeiten im Bereich Wohnen
Leerstand aller Orten… Die Hilferufe vieler Kommunen sind längst nicht mehr zu überhören: Trotz Wohnraumknappheit stehen viele Gebäude und Wohnungen leer. Und dann ist da noch der Klimawandel, der uns dringend ermahnt, alte Gebäude zu sanieren und zu ertüchtigen anstatt sie einfach abzureißen.
Was läuft hier schief? Könnte man nicht einfach 1 und 1 zusammenzählen und Immobilien, die Bewohner suchen, mit den Menschen, die eine Wohnung suchen, zusammenbringen? So simpel läuft das leider nicht. Ein Hauptgrund für Leerstand sind schwierige Eigentümerverhältnisse – etwa durch Erbengemeinschaften, zerstrittene Eigentümergemeinschaften oder Insolvenzen. Wenn dann verwaiste Immobilien zum Verkauf stehen, sind Kommunen in Zeiten knapper Kassen häufig nicht in der Lage, sich die entsprechenden Grundstücke zu sichern.
Im Rahmen der Wohnraumoffensive BW unterstützt das Land Kommunen, die Bedarf an bezahlbarem Wohnraum haben und aufgrund ihrer Haushaltslage geeignete Grundstücke zur Schaffung des bezahlbaren Wohnraums nicht selbst erwerben können, mit dem Grundstücksfonds. Das Land bevorratet die Grundstücke für maximal fünf Jahre und veräußert diese nach der Bevorratungszeit entweder an die Kommune oder an einen von der Kommune benannten Dritten. So können auch Gemeinden, die sonst nicht dazu in der Lage wären, eine aktive kommunale Bodenpolitik im Hinblick auf mehr preisgünstigen, insbesondere sozial gebundenen, Wohnraum betreiben.
Doch wie können Kommunen den Grundstücksfonds in Anspruch nehmen, welche Voraussetzungen müssen sie erfüllen und wie sieht dann das entsprechende Verfahren aus? Diese und weitere Fragen stellen wir Dr. Christian Schneider vom Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg (MLW). Anna Lips von Bauwerk Schwarzwald spricht über das Förderprojekt des Vereins „Zukunft Schwarzwald – Neues Leben in alten Räumen“. Uli Nocke war maßgeblich am Prozess der Leerstandbelebung des Cafés Krone in St. Märgen beteiligt. Er ist somit Gastgeber dieser Veranstaltung und gibt einen kurzen Einblick in die Geschichte des Cafés. Durch die Veranstaltung führt Dr. Friederike Zimmermann.
Autor:Bauwerk Schwarzwald aus Karlsruhe |
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