Reaktion gefordert beim FCK: Kaiserslautern vor Braunschweig-Spiel
- Kaiserslauterns Trainer Torsten Lieberknecht trifft am Freitag auf seinen Ex-Verein Braunschweig.
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Kaiserslautern. Vor dem nächsten Heimspiel wächst beim 1. FC Kaiserslautern der Druck auf eine sportliche Reaktion. Nach der Niederlage bei Holstein Kiel hat Trainer Torsten Lieberknecht angekündigte harte Konsequenzen zunächst vertagt. Der Fokus liegt nun auf dem Spiel gegen Eintracht Braunschweig am Freitag, 24. April, um 18.30 Uhr im Fritz Walter Stadion.
Lieberknecht hatte nach der Pleite in Kiel sehr harte Entscheidungen in Aussicht gestellt. Kurz vor der Partie gegen seinen früheren Verein rückte der 52-Jährige davon jedoch vorerst ab. „Den Zeitraum der Konsequenzen habe ich offengelassen. Die Jungs haben auch schon viel Freude bereitet. Ich weiß aber, dass ich mit den Verantwortlichen um mich herum die Augen offen halten muss“, sagte der FCK Trainer.
Trainer fordert klare Reaktion der Mannschaft
Gegen den Tabellen-16. aus Niedersachsen erwartet der Coach eine deutliche Leistungssteigerung. Vor allem die Chancenverwertung sieht Lieberknecht als zentrales Problem. „Uns ist leider vor dem Tor die Effizienz abhandengekommen. Wir hätten in Kiel in Führung gehen müssen. Und dann passiert etwas mit dem Team“, erklärte er. Die Mannschaft müsse sich wieder voll dem Verein verschreiben. Der Trainer schloss sich selbst ausdrücklich in die Kritik ein. „Ich nehme mich selbst nicht aus der Kritik aus“, sagte Lieberknecht.
Besonderes Duell gegen den Ex Verein
Für den FCK Trainer hat die Begegnung auch eine persönliche Note. Seine Zeit bei Eintracht Braunschweig bezeichnete er als prägend. 2013 führte er den Club in die Bundesliga. „Daher ist es immer noch ein Spiel, das eine gewisse Emotionalität für mich hat“, sagte Lieberknecht. Personell muss Kaiserslautern weiter auf Angreifer Ivan Prtajin verzichten, der langfristig verletzt ist. Auch Erik Wekesser fällt krankheitsbedingt aus. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |