Prtajin zurück im Mannschaftstraining: FCK will auch in Magedeburg punkten
- Der 1. FC Kaiserslautern will am Samstag auch in Magdeburg punkten (Archivbild)
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FCK. Für die Fans des 1. FC Kaiserslautern gibt es vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg eine gute Personalnachricht, aber noch kein verfrühtes Comeback: Stürmer Ivan Prtajin ist nach seinem Achillessehnenriss wieder voll im Mannschaftstraining. Der Goalgetter der Roten Teufel kommt am Samstag, 12. September, 13 Uhr, aber noch nicht für einen Einsatz infrage.
Der Kroate war nach seiner schweren Verletzung rund acht Monate ausgefallen. Ende Januar hatte Prtajin einen Achillessehnenriss erlitten. Nach Angaben von FCK-Trainer Torsten Lieberknecht ist die Sehne laut medizinischer Abteilung ausgeheilt.
Prtajin soll behutsam aufgebaut werden
„Ivan war fast acht Monate komplett raus. Die Sehne ist laut unserer medizinischen Abteilung ausgeheilt. Wir wollen die Belastung für ihn im Training Schritt für Schritt weiter steigern“, sagte Lieberknecht.
Der Trainer will dem Angreifer die nötige Zeit geben. Erst wenn alle Verantwortlichen vom richtigen Zeitpunkt überzeugt seien und Prtajin die Belastung in den kommenden Tagen und Wochen verkrafte, solle er wieder auf dem Platz zu sehen sein.
Mentale Prüfung in Magdeburg
Sportlich erwartet Lieberknecht beim 1. FC Magdeburg vor allem eine Aufgabe für den Kopf. Der FCK werde dort voraussichtlich weniger Ballbesitz haben. Genau darin liege aber auch der Reiz, sagte der 53-Jährige: Die Mannschaft müsse diese Aufgabe annehmen und in Magdeburg bestehen.
Der Saisonstart spricht bisher für die Pfälzer. In fünf Pflichtspielen blieb der FCK ungeschlagen und steht mit acht Punkten in der Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga. Selbstzufriedenheit erwartet Lieberknecht deshalb nicht. Der Prozess in der Mannschaft sei gut, die Einordnung bleibe sachlich.
Wer beim FCK weiter fehlt
Für die Partie in Magdeburg ist die Lage im Kader nach Angaben des Vereins klar:
- Ivan Prtajin trainiert wieder voll mit, ein Einsatz kommt aber zu früh.
- Naatan Skyttä fehlt wegen einer Knieverletzung.
- Owen Gibs fällt wegen einer Schambeinentzündung aus.
- Skyttä und Gibs konnten in dieser Woche wieder leicht trainieren.
Für Lieberknecht bleibt die Aufgabe in Magdeburg trotz des guten Starts „schwer genug“. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |