FCK: U21 erlebt gegen Trier zwei unterschiedliche Halbzeiten
- Die U21 des 1. FC Kaiserslautern spielte im Fritz-Walter-Stadion gegen Eintracht Trier.
- Foto: Anouar Touir
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FCK. Die U21 des 1. FC Kaiserslautern hat zum Abschluss der Englischen Woche in der Regionalliga Südwest gegen Eintracht Trier verloren. Im Fritz-Walter-Stadion sahen 863 Zuschauer die Partie, darunter ein gut gefüllter Gästeblock.
Trier nutzt Chancen vor der Pause
Der FCK kam nach knapp einer Viertelstunde zu seiner ersten guten Möglichkeit: Eine Hereingabe von Dion Hofmeister verpasste Oleg Skakun vor dem Tor nur knapp. Wenig später setzte Nicklas Shipnoski den Trierer Torwart Matthias Fettes unter Druck, ohne daraus Kapital schlagen zu können.
Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit insgesamt mehr vom Spiel. In der 31. Minute setzte sich Shawn Blum, der auf den Betzenberg zurückkehrte, auf der linken Seite durch und traf flach ins kurze Eck. Fünf Minuten vor der Pause erhöhte Sinan Tekerci nach einem Steilpass aus halblinker Position auf 0:2.
FCK nach der Pause druckvoller
Zur zweiten Halbzeit wechselte FCK-Trainer Alexander Bugera viermal: Ben Reinheimer, Erik Müller, Mohamed Benslaiman und Neal Gibs kamen in die Partie. Kaiserslautern spielte danach offensiver und hatte durch Shipnoski eine gute Chance, doch der Angreifer scheiterte aus kurzer Distanz an Fettes.
Auch Jean Zimmer mit einem Freistoß, Mohamed Benslaiman aus der Distanz und Ben Reinheimer von der Strafraumgrenze kamen zu Abschlüssen. Trier blieb bei Kontern gefährlich: Tim Sausen traf nach gut einer Stunde den Pfosten, später musste FCK-Torwart Yannick Onohiol bei einem abgefälschten Schuss von Blum eingreifen. In der Schlussminute erzielte Sausen nach einem schnellen Gegenangriff das 0:3.
Bugera vermisst Biss vor der Pause
Trainer Alexander Bugera bemängelte nach Vereinsangaben vor allem den ersten Durchgang. „Die erste Halbzeit war von unserer Seite vor allem sehr taktisch geprägt, aber da hat mir ein wenig die Leidenschaft und der Biss gefehlt, die Zweikämpfe unbedingt gewinnen zu wollen“, sagte Bugera. Nach der Umstellung sei das Spiel deutlich wilder geworden, der FCK habe die Möglichkeit zum 1:2 gehabt, aber auch früher das 0:3 kassieren können.
1. FC Kaiserslautern II: Onohiol – Knezevic (65. Tautenhahn), Linsmayer, Smiljanic – Bah, Scheer, Zimmer, Hofmeister, El Ouarti – Skakun, Shipnoski. SV Eintracht Trier: Fettes – Held, Gaida (57. Sausen), Wähling (71. Yavuz), Blum (76. Galjen), Marceta (57. Rahn), Lohei, Tekerci, Gebuhr, Pelzer (57. Herber), Kritzer. Tore: 0:1 Blum (31.), 0:2 Tekerci (41.), 0:3 Sausen (90.). Schiedsrichter: Mathias Heilig. Zuschauer: 863.
Der FCK will nach der intensiven Englischen Woche weiterarbeiten und sich auf das Duell in Mainz am nächsten Wochenende vorbereiten. [red]
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |