FCK ohne Lieberknecht in Bochum: Rump übernimmt an Seitenlinie
- Muss das Spiel in Bochum von der Tribüne aus verfolgen: FCK-Trainer Torsten Lieberknecht.
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Fritz-Walter-Stadion. Für Fans des 1. FC Kaiserslautern geht es am Samstag, 7. März, um einen empfindlichen Einschnitt im Aufstiegsrennen: Der FCK tritt beim VfL Bochum ohne Cheftrainer Torsten Lieberknecht an der Seitenlinie an. Der Coach ist gesperrt und muss von der Tribüne aus zusehen, während sein Team dringend Punkte braucht.
Trotz der angespannten Lage hat der 1. FC Kaiserslautern den Traum von der Rückkehr in die Fußball-Bundesliga noch nicht aufgegeben. „Das war immer mein Traum mit dem FCK. Ich habe das auch nie mit Understatement behandelt, sondern offen gesagt“, betonte Lieberknecht vor dem Zweitligaspiel um 20.30 Uhr. Die Ausgangslage ist schwierig: Aus den ersten sieben Spielen der Rückrunde holten die Roten Teufel nur zehn Punkte.
Aufstieg unter Druck: FCK braucht Punkte in Bochum
Der Rückstand auf die beiden direkten Aufstiegsplätze beträgt zehn beziehungsweise neun Zähler. Zusätzlich liegen drei weitere Mannschaften mit jeweils acht Punkten Vorsprung vor dem FCK. Vereinsintern gilt dennoch ein klares Mindestziel: besser als Platz sieben. Um überhaupt noch einmal oben anklopfen zu können, zählen aus Sicht des Clubs nur Siege.
Nach acht Jahren kehrt der FCK erstmals wieder nach Bochum zurück. „Dieses Spiel zu gewinnen, darauf konzentrieren wir uns jetzt“, erklärte Lieberknecht. Die Partie hat damit auch Signalwirkung für die verbleibenden Wochen der Saison.
Sperre trifft Trainerteam: Rump trägt Verantwortung an der Linie
Lieberknecht selbst kann nur begrenzt eingreifen. Der 52-Jährige sah zuletzt die Gelb-Rote Karte und ist gesperrt. Co-Trainer Carsten Rump übernimmt in Bochum die Verantwortung an der Seitenlinie. „Natürlich ist es ärgerlich. Wir werden uns im Trainerteam zusammensetzen und genau besprechen, wer wo sitzt und wie wir die Abläufe organisieren. Klar ist, dass Carsten die Verantwortung an der Seitenlinie übernimmt“, sagte Lieberknecht.
Für Mannschaft und Umfeld bedeutet das Spiel eine weitere Zuspitzung im Saisonendspurt – sportlich wie emotional. dpa
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |