Comeback beim FCK: Ivan Prtajin bald wieder eine echte Option
- Steht vor dem Comeback: FCK-Stürmer Ivan Prtajin
- Foto: Uwe Anspach/dpa
- hochgeladen von Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse
FCK. Für den FCK wächst vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim am Freitag, 9. Oktober, die Hoffnung auf zusätzliche Offensivkraft. Ivan Prtajin ist nach seinem Achillessehnen-Riss zurück auf dem Platz und könnte zeitnah wieder eine ernsthafte Option in der 2. Fußball-Bundesliga sein.
Der Stürmer absolvierte am 2. Oktober im Test gegen den Drittligisten Sonnenhof Großaspach beim 1:1 45 Minuten. Es war sein erstes Spiel nach rund acht Monaten Pause. Prtajin fühlte sich nach eigener Aussage gut, will die Belastung nach der schweren Verletzung aber weiter kontrolliert steigern.
In der vergangenen Saison hatte der Angreifer bis zu seiner Verletzung im Januar in 14 Einsätzen elf Tore erzielt. Gegen Großaspach wäre ihm bei seinem Comeback beinahe direkt ein Treffer gelungen.
Lieberknecht bremst die Erwartungen
Trainer Torsten Lieberknecht mahnt bei Prtajin zur Geduld. Der Stürmer brauche noch Zeit, um wieder zu seiner früheren Form zu finden. Die weitere Planung solle eng mit dem Spieler und der medizinischen Abteilung abgestimmt werden.
Ob Prtajin bereits am Freitag in Heidenheim zum Kader gehört oder sogar eingesetzt wird, ist offen. Für ihn sei nach der Verletzung jeder Trainingstag wichtig. Er hoffe aber auf eine Rückkehr in den Ligabetrieb.
Mehr Optionen, aber weiter viele Ausfälle
Die Offensive des FCK erhält zugleich weitere Alternativen. Spielmacher Naatan Skyttä ist nach einer Knieverletzung wieder fit. Neuzugang Milos Lukovic traf bei seinem Debüt gegen Großaspach.
Vor den anspruchsvollen Oktober-Partien beim Tabellendritten Heidenheim sowie gegen Hertha BSC und den 1. FC Nürnberg bleiben jedoch mehrere Personalfragen. Gegen Großaspach fehlten neben Nationalspielern auch Simon Asta, Jan Elvedi, Jacob Rasmussen, David Schramm, Mika Haas, Erencan Yardimci und Owen Gibs. Lieberknecht hofft, dass einige von ihnen in den kommenden Tagen wieder ins Training einsteigen können. [dpa/red]
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |