1. FC Kaiserslautern: Maxwell Gyamfi bärenstark in neue Saison gestartet
- Maxwell Gyamfi gehört beim 1. FC Kaiserslautern aktuell zu den auffälligsten Defensivspielern
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FCK. Der 1. FC Kaiserslautern hat in den ersten fünf Pflichtspielen nur ein Gegentor kassiert. Nach Angaben des Vereins stellt der FCK damit aktuell die beste Defensive der Liga. Eine wichtige Rolle spielt dabei Innenverteidiger Maxwell Gyamfi, der in der bisherigen Saison mehrfach auffällig bewertet wurde.
„Als Verteidiger ist jedes Zu-Null-Spiel ein Bonbon“, sagte Gyamfi in einem Vereinsbeitrag. Für die Mannschaft sei ein Spiel ohne Gegentor „eine sehr schöne Auszeichnung“, weil dies in der Liga nicht leicht sei. Nach vier Spieltagen stand der 26-Jährige bereits zweimal in der Elf des Tages des Fachmagazins „kicker“. Laut FCK war er damit einer von nur zwei Spielern ligaweit, denen das zu diesem Zeitpunkt gelungen war.
FCK mit stabilem Saisonstart
Nach vier Ligapartien kommt Kaiserslautern auf acht Punkte. Zudem steht der Verein im DFB-Pokal in der nächsten Runde. Der Start fiel nach Darstellung des Vereins trotz schwieriger Aufgaben positiv aus: Auswärts spielte der FCK unter anderem beim VfL Wolfsburg 0:0 und gewann beim FC St. Pauli 2:1. Das Gegentor auf St. Pauli ist bislang der einzige Treffer, den Kaiserslautern in den fünf Pflichtspielen hinnehmen musste.
Gyamfi führt die Defensivstärke vor allem auf Abläufe innerhalb der Mannschaft zurück. „Unsere Zusammenarbeit und das Kollektiv ist einfach gut“, sagte der Innenverteidiger. Der Verein verweist zudem auf eine Zweikampfquote von 64 Prozent beim Rechtsfuß.
Stationen vor dem Wechsel nach Kaiserslautern
Gyamfi wurde in Dortmund geboren, seine Eltern stammen aus Ghana. In der Jugend spielte er unter anderem für Borussia Dortmund, den FC Schalke 04 und den VfL Bochum, wo er seinen ersten Profivertrag unterschrieb. Sein erstes Pflichtspiel im Herrenbereich absolvierte er nach seinem Wechsel zur zweiten Mannschaft des Hamburger SV im August 2020.
Der Schritt nach Hamburg sei für seine persönliche Entwicklung wichtig gewesen, sagte Gyamfi. Er habe das gewohnte Umfeld verlassen und selbstständig leben wollen. Im Sommer 2022 wechselte er zum VfL Osnabrück. Mit Osnabrück gelang ihm am Saisonende der Aufstieg in die 2. Bundesliga, der durch zwei Tore in der Nachspielzeit zustande kam.
Rolle beim 1. FC Kaiserslautern
Im Sommer des vergangenen Jahres wechselte der 1,90 Meter große Abwehrspieler zum 1. FC Kaiserslautern. Neben dem Fußball habe für ihn seine Familie hohe Bedeutung, sagte Gyamfi. Seine Eltern und Geschwister besuche er gelegentlich an freien Tagen; außerdem kämen sie zu Spielen, zuletzt gegen Darmstadt.
Beeindruckt zeigte sich Gyamfi von der Verbindung zwischen Klub, Region und Fans. Ein Spieltag verändere in Kaiserslautern viel, sagte er. Am 12. September ist der FCK beim 1. FC Magdeburg zu Gast. Gyamfi sagte, die Mannschaft müsse die Partie professionell angehen, jeder müsse an sein Leistungsmaximum kommen und fokussiert bleiben; dann könne auch in Magdeburg wieder etwas möglich sein. [red]
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |