ADAC sichert moderne Luftrettung für die Region Westpfalz

Die Crew des Intensivtransporthubschraubers besteht aus einem Piloten, Hubschrauberarzt und einem Notfallsanitäter.
  • Die Crew des Intensivtransporthubschraubers besteht aus einem Piloten, Hubschrauberarzt und einem Notfallsanitäter.
  • Foto: Peter Schellig
  • hochgeladen von Laura Seezer

Luftrettung. Staatssekretär Randolf Stich und Frederic Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, haben am Montag, 2. September, in Mainz den Vertrag zur interimsweisen Übertragung des Luftrettungsdiensten in der Region Westpfalz unterschrieben. „Der Abschluss des Vertrages sichert nunmehr die Versorgung der Region Westpfalz mit einer im öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst eingebundener Luftrettung. Dies ist eine wichtige Ergänzung des bodengebundenen Rettungsdienstes.“, betonte Staatssekretär Randolf Stich. Für die längerfristige Vergabe der Luftrettung in der Region Westpfalz wird später ein gesondertes Vergabeverfahren gestartet.

„Wir freuen uns, dass wir in der Ausschreibung mit unserem Qualitätskonzept für die Westpfalz überzeugen konnten und damit die schnelle Hilfe aus der Luft für die Menschen in der Region sicherstellen können, erklärte Frédéric Bruder. „Für die optimale notfallmedizinische Versorgung der Patienten steht eine sehr erfahrene und hochprofessionelle Crew zur Verfügung“, versicherte er und betonte: „Mit dem Westpfalz-Klinikum, der Uniklinik Homburg und der Klinik in Idar-Oberstein haben wir zuverlässige Partner für eine hochqualifizierte Notfallversorgung an unserer Seite.“

Stationiert wird der neue Intensivtransport- und Rettungshubschrauber (ITH) bereits am heutigen Montag am Segelflugplatz in Eßweiler im Landkreis Kusel. So kann die notfallmedizinische Versorgung aus der Luft lückenlos garantiert werden.
Das Einsatzgebiet des neuen ADAC Rettungshubschraubers umfasst in der Westpfalz die Stadt und den Landkreis Kaiserlautern, die Landkreise Kusel und Birkenfeld sowie den Donnersbergkreis. Das Einsatzgebiet für Verlegungstransporte von Klinik zu Klinik, sogenannte Sekundärtransporte, umfasst die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland. Der Funkrufname der Maschine lautet „Christoph 66“.

Die Maschine des Typs H145, die die ADAC Luftrettung zur Verfügung stellt, gehört zu den modernsten Rettungshubschraubern. Sie ist die leiseste ihrer Leistungsklasse. Mit zwei Turbinen ist sie auf lange Flugstrecken ausgelegt und kann so ideal auch für intensivmedizinische Verlegungsflüge genutzt werden. Die Maschine eignet sich auch bestens für Inkubatortransporte schwer erkrankter Früh- und Neugeborener sowie für ECMO-Transporte schwer lungenkranker Patienten. Der Hubschrauber hat fünf zugelassene Sitzplätze, eine modulare und hoch flexible Kabinenausstattung, so dass Notarzt und Notfallsanitäter optimalen Zugang zum Patienten haben. Technisch ist er auch bestens für Flüge in der Dunkelheit geeignet.

Die Crew des Intensivtransporthubschraubers besteht aus einem Piloten, Hubschrauberarzt und einem Notfallsanitäter (TC HEMS). Geflogen wird auftragsgemäß von Sonnenaufgang, frühestens 7 Uhr, bis Sonnenuntergang. Bundesweit starten die Hubschrauber der ADAC Luftrettung im Jahr zu mehr als 54.000 Notfällen. ps

Autor:

Laura Seezer aus Mannheim

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