Mehr Schutz vor Hitze und Starkregen: Landkreis startet Klimaanpassungskonzept
- Mitarbeitende und Fachpersonen erarbeiten Maßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels im Kreisgebiet – von grüner Infrastruktur bis zu Starkregenvorsorge
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Kreis Kaiserslautern. Starkregen, Hitzeperioden und Trockenphasen nehmen zu – auch im Landkreis Kaiserslautern. Um besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet zu sein, entwickelt der Kreis derzeit ein umfassendes Klimaanpassungskonzept mit Schwerpunkt auf Natur- und Bevölkerungsschutz.
Klimaanpassung ergänzt bestehendes Klimaschutzkonzept
Der Landkreis Kaiserslautern hat im September 2025 mit der Entwicklung eines Klimaanpassungskonzepts begonnen. Damit ergänzt er sein seit 2023 bestehendes Klimaschutzkonzept um Maßnahmen, die die Region widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels machen sollen.
Natur als wichtiger Schutzfaktor
Neben organisatorischen und baulichen Anpassungen spielt dabei der natürliche Klimaschutz eine zentrale Rolle. Durch die gezielte Nutzung von Natur und Landschaft können beispielsweise kühlende Effekte erzielt, Wasser länger in der Fläche gehalten und Risiken bei Starkregen reduziert werden.
Zunehmende Herausforderungen durch den Klimawandel
Die Auswirkungen des Klimawandels sind im Landkreis Kaiserslautern immer deutlicher spürbar. Kurze, lokal auftretende Starkregenereignisse, längere Trockenphasen und Hitzeperioden stellen neue Anforderungen an Vorsorge, Infrastruktur und Gesundheitsschutz. Auch Wälder und Landschaften geraten zunehmend unter Druck.
- Hitze, Trockenheit und Starkregen nehmen zu: Der Landkreis Kaiserslautern entwickelt ein Klimaanpassungskonzept, um Natur, Infrastruktur und Bevölkerung besser zu schützen
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Bisherige Schritte
Zur Vorbereitung des Konzepts fanden Auftaktgespräche mit dem Klimamanagement sowie verschiedenen Fachbereichen der Kreisverwaltung statt. Zudem wurden vorhandene Unterlagen und Konzepte ausgewertet. In drei Fachgesprächen zu den Themenfeldern Gesundheit & Katastrophenschutz, Infrastruktur & Liegenschaften sowie grüne und blaue Infrastruktur brachten Verwaltungsmitarbeitende und externe Fachpersonen – darunter Vertretende der Forstämter – ihre Erfahrungen und Einschätzungen ein.
Analyse von Hotspots im Kreisgebiet
Parallel dazu wurden sogenannte Hotspots ermittelt, also Bereiche, die besonders von Hitze oder Starkregen betroffen sein können und in denen viele Menschen gefährdet sind. Grundlage hierfür waren kartengestützte Analysen zu Versiegelung, Kaltluftströmen und potenziellen Fließwegen bei Starkregen. So können künftige Maßnahmen gezielt und nach Priorität umgesetzt werden.
Workshops zur Entwicklung konkreter Maßnahmen
In den Monaten Mai und Juni 2026 werden in mehreren Workshops konkrete Maßnahmen entwickelt. Die Veranstaltungen finden sowohl vor Ort als auch digital statt und richten sich an Fachvertretungen aus Verwaltung, Verbandsgemeinden, Zweckverbänden, Forstämtern und Vereinen.
Weitere Informationen zum Klimaanpassungsmanagement des Landkreises Kaiserslautern sind auf der Internetseite der Kreisverwaltung zu finden. Für Fragen und Anregungen steht die Klimaanpassungsmanagerin des Landkreises zur Verfügung. red
Kontakt
Cecile Wesseling, Telefon 0631 7105591, E-Mail cecile.wesseling@kaiserslautern-kreis.de
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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