Sieger im fünften Lautrer „Solar Power Competition“
Kühlen mit Solarenergie

Das Siegermodell in der Kategorie Leistung des Kaiserslauterer Burg-Gymnasiums  Foto: Schäfer
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Hochschule Kaiserslautern. Eine solare Kühlanlage zu bauen waren Schülerinnen und Schüler beim fünften Lautrer „Solar Power Competition“ der Hochschule Kaiserslautern aufgerufen. Acht Teams wetteiferten am 18. Juni beim Endausscheid mit innovativen Konzepten um Preise, die vom VDE gestiftet waren.
Zum Wettbewerb zugelassen waren Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sieben bis elf. Sie hatten zwei Monate Zeit für den Bau einer funktionstüchtigen Anlage, wobei sie frei in der Gestaltung der Art der Anlage und im Einsatz der Mittel waren.
Am Wettbewerbstag trafen sich diejenigen am Campus Kammgarn der Hochschule in Kaiserslautern, denen es gelungen war, eine Anlage zu konstruieren, von der sie erwarteten, dass sie den Wettbewerbsbedingungen standhält. Insgesamt acht Teams stellten sich bei guten Wetterbedingungen der Endausscheidung. Gesucht war das Modell mit der besten Kälteleistung bezogen auf die eingesetzte (Solar-)Leistung. Dabei konnte entweder eine eher große Wassermenge um einen eher kleinen Temperaturbetrag abgekühlt werden, was beispielsweise eine sinnvolle Anwendung bei der Gebäudekühlung darstellt. Oder es konnte eine eher kleine Wassermenge möglichst tief heruntergekühlt werden. Tiefe Temperaturen werden bspw. für die Haltbarkeit von Impfstoffen benötigt. An den Start gingen Teams aus Kaiserslautern, Zweibrücken, Homburg, Gerolstein und Winnweiler.
Es gibt verschiedene Wege, mit Hilfe von Sonnenenergie Kälte zu erzeugen wie Verdunstung, Absorption, Adsorption oder Kompressionskälte. Die Teams hatten ganz unterschiedliche Ansätze gewählt. Zum Einsatz kamen Peltier-Elemente, die über kleine Photovoltaik-Module betrieben wurden, sowie die ganz „altmodische“ Art der Verdunstungskühlung mit Hilfe von feuchten Tüchern und beschleunigt durch Ventilatoren. Diese Art zu Kühlen war in diesem Fall auch die Effizienteste. Eine besondere Art Wasser abzukühlen probierte das Helmholtz Gymnasium Zweibrücken aus. Die Schüler des Teams „Römers Ten II“ nutzen die Adsorption von Wasser an Zeolith und kühlten damit eine kleine Menge Wasser innerhalb von wenigen Sekunden um über zehn Grad ab.
Gewinner in der Kategorie Temperaturleistung, also das Modell, das die höchste Leistung bei einem hohen Temperaturunterschied aufweist, war das Team „Burgcool“ vom Burg-Gymnasium Kaiserslautern. Gewinner in der Kategorie Durchsatzleistung, also das Modell, das die höchste Leistung bei geringem Temperaturunterschied erzielte, war die BBS Vulkaneifel Gerolstein mit dem Team „Eco-logical“. Beide Preise waren jeweils mit 350 Euro dotiert. Und schließlich Gewinner in der mit 200 Euro dotierten Kategorie Innovation und Kreativität, in der in erster Linie Innovation und besondere technische/physikalische Raffinesse bewertet, aber auch kreatives Design und künstlerische Ausgestaltung berücksichtigt wurde, war das Helmholtz-Gymnasium Zweibrücken mit seinem Team „Römers Ten II“.ps

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