Hilfsprojekt Senioren Kaiserslautern: Digitale Identität für alle
- Das Hilfsprojekt Senioren Kaiserslautern will verhindern, dass ältere Mitbürger ohne digitale Identität ausgegrenzt werden. In den Sprechstunden des SeNeKL werden ihnen Geräte wie Smartphone und Laptop zur Verfügung gestellt
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Kaiserslautern. In Kaiserslautern startet 2026 ein neues Hilfsprojekt für Senioren ohne digitale Identität. Das Senioren-Netzwerk bietet ab April tägliche Sprechstunden, Leihgeräte und persönliche Hilfe. Gefördert durch die Deutsche Fernsehlotterie ist das Projekt drei Jahre gesichert.
Die Stadt Kaiserslautern ist bei der Unterstützung von Senioren im Umgang mit digitalen Medien durch mehrere Angebote gut aufgestellt. Wie überall in Deutschland besteht jedoch eine große Gefahr, dass die Personengruppe der Senioren, die keine digitalen Geräte – und nicht einmal eine digitale Existenz – besitzen, in zunehmendem Maße vom wirtschaftlichen und sozialen Leben ausgeschlossen werden.
Digitale Identität: Tägliche Sprechstunden für Senioren
Um diese Entwicklung exemplarisch in einer deutschen Kommune abzumildern, wird das Senioren-Netzwerk Kaiserslautern (SeNeKL) das auf drei Jahre angelegte Projekt "Digitale Identität für alle Senioren (Dig-Id-Senioren) / Kaiserslautern" durchführen. Dabei können Senioren ohne digitale Existenz in täglichen Sprechstunden alle Vorteile der digitalen Welt mit Hilfe von wenigen hauptamtlichen und vielen ehrenamtlichen Beratern und zur Verfügung gestellten digitalen Geräten wahrnehmen.
- Das Hilfsprojekt des SeNeKL für Senioren kann dank einer Förderung umgesetzt werden
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Die finanzielle Förderzusage der Deutschen Fernsehlotterie in Höhe eines sechsstelligen Betrags ist Mitte November beim SeNeKL eingetroffen. Zusammen mit einer Eigenmittelfinanzierung durch die Bürgerhospitalstiftung Kaiserslautern ist das Projekt somit für die gesamte dreijährige Laufzeit ausfinanziert und wird nach einer nun anlaufenden Vorbereitungsphase am 1. April 2026 beginnen.
Weitere Auskünfte erteilt SeNeKL-Mitglied Horst W. Hamacher unter der Telefonnummer 06301 669064 oder per E-Mail an seniorennetzwerk.KL@gmail.com. red/lmo
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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