Raserfahrt auf der A6: Waghalsiger BMW-Fahrer flieht vor Zivilstreife
- Ein BMW-Fahrer soll auf der A6 mit mehr als 180 km/h riskant überholt und sich später zu einem Rennen mit der Zivilpolizei aufgefordert gefühlt haben
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Kaiserslautern. Am Donnerstag, 20. August, geriet gegen 23 Uhr ein BMW-Fahrer auf der A6 zwischen den Anschlussstellen Ramstein und Kaiserslautern-Einsiedlerhof in eine Geschwindigkeitskontrolle der Autobahnpolizei.
Wie die Polizeiautobahnstation Kaiserslautern und Zentrale Verkehrsdienste berichten, fuhr der 24-Jährige mit seinem SUV bei erlaubten 130 km/h mehr als 180 km/h. Außerdem beobachteten die Beamten waghalsige Slalomfahrten und riskante Überholmanöver im Verkehr. Die Polizisten nahmen mit einem zivilen Messfahrzeug die Nachfahrt auf.
Im Bereich Weilerbach konnte der Mann aus dem Kreis Kaiserslautern schließlich angehalten werden. Nach einem kurzen Stopp zuvor raste er laut Polizei noch einmal davon, weil er sich zu einem „Rennen mit der Polizei“ aufgefordert fühlte. Bei der Kontrolle ergab ein Atemalkoholtest 0,77 Promille. Auf der Dienststelle wurde eine Blutprobe entnommen. Führerschein und Fahrzeug wurden sichergestellt, außerdem leitete die Polizei ein Strafverfahren ein.
Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise gefährdet wurden, sollen sich bei der Autobahnpolizei Kaiserslautern telefonisch unter 0631-369-11850 melden.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |