Hartes Stück Arbeit in der Ortenau
Dansenberg mit 23:21-Arbeitssieg in Willstätt

Am zehnten Spieltag der 3. Liga Süd sah es lange Zeit nicht nach dem vierten Auswärtssieg des TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg aus. Gegen den TV Willstätt musste der TuS 60 Minuten lang um jeden Zentimeter Boden kämpfen, um in den letzten zehn Minuten das Spiel gegen aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber zu seinen Gunsten wenden zu können.

Die Gastgeber, die bisher noch kein Heimspiel gewinnen konnten und mit 4:14 Punkten auf einem Abstiegsrang rangieren, begannen forsch und wollten den Aufwärtstrend der letzten beiden Spiele fortsetzen. Dem TuS setzte die aggressive Spielweise zu. Technische Fehler und schlecht vorbereitete Würfe waren die Konsequenz. Willstätt übernahm die Spielkontrolle und ging nach einem 4:0-Lauf mit 4:1 (8.) in Führung, die sie im weiteren Verlauf der ersten Hälfte hartnäckig verteidigten.

Nach 11:9-Pausenrückstand mussten die Schwarz-weißen bis zur 52. Minute (19:20) warten bis sie nach dem 0:1 erstmals wieder in Führung gehen konnten. Insgesamt agierte der TuS im zweiten Durchgang zielstrebiger in der Offensive und entschlossener in der Defensive. Nach dem 18:15 (42.) schaffte der TuS mit einem Dreierpack durch Egelhof (2) und Claussen den Ausgleich (18:18, 47.). Mit einer offensiveren Abwehr zwang das Team von TuS-Coach Steffen Ecker die Gastgeber um die beiden Topscorer Schliedermann und Gäßler, deren Kräfte in der Schlussphase nachließen, nun immer öfter zu riskanten Torabschlüssen, die zumeist eine sichere Beute von Kevin Klier im Dansenberger Gehäuse wurden. Im Gegenzug legte der TuS Tor um Tor nach und erzielte nach letztmaligem Rückstand (20:21, 55.) die letzten drei Treffer des Spiels und siegte am Ende glücklich, aber aufgrund einer überzeugenden kämpferischen Leistung nicht unverdient mit 23:21.

TV Willstätt
Max Irion, Josip Kvesic und Rafal Grzybowski (im Tor), Yannick Ludwig (2), Dinko Dodig (3), Dane Markovic, Régis Matzinger, Kevin Durand, Marius Oßwald, Jan-Lennart Beering (4), Lukas Veith (1), Luis Pfiehinger, Daniel Schliedermann (4/1), Felix Gäßler (7), Cedrik Lauppe. – Trainer: Rudi Fritsch/Fredi Beker.

TuS 04 KL-Dansenberg
Kevin Klier und Henning Huber (im Tor), Steffen Kiefer, Theodoros Megalooikonomou (3/2), Christopher Seitz, Bastian Wilbrandt, Alexander Schulze (4), Luca Munzinger (3), Jan Claussen (4), Sebastian Bösing (4), Robin Egelhof (5), Fabian Serwinski, Nikola Jankovic, Alexey Wetz. – Trainer: Steffen Ecker.

Schiedsrichter: Dennis Müller/Christoph Seeger (TV Dettingen/Erms)
Zuschauer: 350
Siebenmeter: 1/2 : 2/5
Zeitstrafen: 1 : 5
Der Spielfilm: 4:1, 6:5, 10:6, 11:9 (Halbzeit), 14:10, 18:15, 19:20, 21:20, 21:23 (Ende)

Autor:

Michael Holstein aus Kaiserslautern-Süd

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